Das Jüdische Echo 2010/11
Weit von wo? Menschen in der Diaspora

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EAN: 9783854394518
Verlag: Falter Verlag
Umfang: 184 Seiten
Erscheinungsdatum: 16.11.2010

"Weit von wo? - Menschen in der Diaspora" lautet das diesjährige Motto der von Marta S. Halpert redigierten Ausgabe. Vierzig Autoren stellen sich der zentralen Frage, ob sich der Begriff Diaspora in unserer globalen Welt überholt hat und wir es einfach nur mit einer aktuellen "Völkerwanderung" zu tun haben.

Im ersten Heftteil mit dem Titel "Wo ist das geistige Zentrum des Judentums heute?" wird die heikle Frage zur spirituellen leadership von scharfsinnigen Denkern aus Österreich, Deutschland, Israel und den USA beleuchtet, u.a. von Hanno Loewy, Micha Brumlik, Anton Pelinka, Dan Diner, Peter Beinart und Steven Beller.

Im zweiten Abschnitt "Exil, Vertreibung, wirtschaftlicher Neustart?" kommen jene entwurzelten Menschen, die sich bereits in Wanderungen bewähren mussten, zu Wort: Chilenen und Iraner in Österreich; Portugiesen, Griechen und Burgenländer in Amerika; Armenier in aller Welt. Die Schriftsteller Claudio Magris, Norman Manea, Doron Rabinovici, Dimitré Dinev und Vladimir Vertlib schaffen ihren existenziellen Spagat mit beißend-schmerzlicher Selbstironie und mit groteskem Humor.


Rezension aus FALTER 15/2011

Mit dem Herzen woanders

Das Jüdische Echo zum Thema Diaspora zeigt, wie aktuell und universell jene Themen sind, die die jüdische Community seit jeher beschäftigen. Wo liegt meine Heimat? Wie definiere ich mich selbst? Chefredakteurin Martha Halpert gestaltete ein Heft, das ein wenig jüdische Nabelschau genauso bietet wie einen Blick in die Diasporas der modernen Völkerwanderungswelt. Anton Pelinka schafft in seinem Beitrag einen Brückenschlag. "Die europäische Diaspora-Erfahrung ist die Fortsetzung des Ghettos. Das Gegenteil davon ist die Diaspora-Erfahrung in den USA." Denn im Land der Bindestrich-Identitäten ("Irish-American") sei die Diaspora-Erfahrung eine generelle, und deswegen zöge es gerade Juden dorthin. Europas Nationalstaaten hingegen böten nur das Konzept der "Leitkultur" an, und in einer solchen "können sich Juden nicht wirklich wohlfühlen". Nicht nur sie nicht.

Barbaba Tóth in FALTER 15/2011 vom 15.04.2011 (S. 15)



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