Mein Vaterland-Má Vlast

von Jakub/Bamberger Symphoni Hrusa

Derzeit nicht lieferbar
Lieferung in 2-7 Werktagen

Komponist: Friedrich (Bedrich) Smetana
Label: TUDOR
Format: SACD
Genre: Sinfon. Musik
Umfang: 6 Tracks, Gesamtspielzeit 81:07 Min.
Erscheinungsdatum: 01.10.2016


Rezension aus FALTER 8/2018

Drei Meister bringen Böhmen zum Klingen

Der Beruf des Dirigenten ist nicht einfach nur ein Broterwerb“, sagte Jiří Bělohlávek einmal. „Man hat als Künstler eine Mission.“ Wie kein anderer setzte sich der 1946 in Prag geborene Dirigent für die Komponisten seiner tschechischen Heimat ein. Egal ob als Chef des BBC Symphony Orchestra oder am Pult der Tschechischen Philharmonie – seine größten musikalischen Erfolge feierte Bělohlávek, wenn er Dvořák, Smetana, Janáček und Martinů dirigierte.
Nach seinem Tod im Mai des vergangenen Jahres ist bei Decca nun eine seiner letzten Aufnahmen erschienen, Bedřich Smetanas üppig instrumentierte sechssätzige sinfonische Dichtung „Má Vlast“ (auf Deutsch: „mein Vaterland“). Schön zu hören, wie die Tschechische Philharmonie unter ihrem Chefdirigenten Bělohlávek hier zur Höchstform aufläuft und ein Kaleidoskop an Stimmungen zum Klingen bringt. Große Gefühle als Hommage an einen großen Musiker.
„Welch herrliche Erfindung, Frische und Klangschönheit!“ Brahms war begeistert, als er Dvořáks Streichsextett op. 48. hörte. Das Jerusalem Quartet
kombiniert es auf „Antonín Dvořák: String Quintet & String Sextet“ (Harmonia Mundi) mit dem Quintett in Es-Dur op. 97, das Dvořák Jahre später im amerikanischen Exil komponierte. Zwei Meisterwerke zwischen Alter und Neuer Welt, reich an musikalischen Einfällen und herrlichen, ohrwurmtauglichen Melodien, musiziert von einem der weltbesten Quartette überhaupt.
Eine spannende Paarung hat sich das Quatuor Les Dissonances für sein Album „Janáček & Schubert“ (Dissonances Records) ausgesucht. Dem zweiten Streichquartett des Tschechen Janáček stellt die französische Streichquartettformation Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ gegenüber. Ein Jahrhundert liegt zwischen diesen beiden letzten Werken, deren abgründigen Zauber die vier Herren bestens einzufangen vermögen.

Miriam Damev in FALTER 8/2018 vom 23.02.2018 (S. 32)

Titelliste
1. 
Nr. 1 Vy ehrad
16:10
2. 
Nr. 2 Die Moldau
12:39
3. 
Nr. 3 árka
10:26
4. 
Nr. 4 Aus Böhmens Hain und Flur
13:18
5. 
Nr. 5 Tábor
13:30
6. 
Nr. 6 Blaník
15:04

Bitte warten...

Sie haben folgendes Produkt in den Warenkorb gelegt:

{{var product.name}}


weiter einkaufen
Warenkorb anzeigen