Klavkonz Nr.20+24

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Rezension aus FALTER 4/2000

Man soll ja immer gerecht bleiben. Also: Diese CD ist gut. Aber: Wenn jemand alle fünf Beethoven-Klavierkonzerte so zum Niederknien gut eingespielt hat, wie das Alfred Brendel (mit Simon Rattle und den Wiener Philharmonikern) gerade erst gelungen ist, dann erwartet man sich bei "nur" zwei Mozart-Konzerten einfach mehr. Doch im Vergleich kommt diese Aufnahme ziemlich uninspiriert daher; der nahe liegende Verdacht, dass das an Brendels Begleitern liegen könnte, greift aber zu kurz. Mit der Feinabstimmung hauts auf beiden Seiten nicht so ganz hin, häufig fehlt Phrasen und Motiven der Effet, ders ausmacht, und manchmal schleppt Brendel ganz einfach. Trotzdem: Die nahe liegende, aber seltene Kombination der beiden einzigen Moll-Konzerte Mozarts und Brendels einfallsreiche Kadenzen retten das Album.

in FALTER 4/2000 vom 28.01.2000 (S. 57)


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