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Rezension aus FALTER 30/2005

Das wunderschöne Coverfoto könnte täuschen. Es stammt aus dem Jahr 1979 und zeigt einen ausgesprochen entspannten, 67-jährigen John Cage in seinem New Yorker Apartment. Der Pianist Herbert Henck aber hat eine wunderbare Platte aufgenommen, die den jungen Cage der Dreißiger- und Vierzigerjahre zeigt: beim unorthodoxen Experimentieren mit Reihentechniken ("Quest", "Metamorphosis"), mit am Hinduismus angelehnten Inhalten ("The Seasons"), mit neuen Formen der Ballettmusik ("Ophelia"), mit der scheinbaren Einfachheit Saties ("In a Landscape") - all das übrigens noch auf konventionell gespieltem, unpräpariertem Klavier. In seinen feinfühligen Interpretationen gelingt es Henck, Cage als Suchenden darzustellen - aber als einen, der sich selbst, seiner inneren Ruhe und deren musikalischem Ausdruck schon ganz dicht auf der Spur ist.

Carsten Fastner in FALTER 30/2005 vom 29.07.2005 (S. 50)


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