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Rezension aus FALTER 20/2005

Vier Jahre nach seiner maßgebenden Schumann-Interpretation legt das Zehetmair-Quartett nun eine ebenso bedeutende Aufnahme vor. In Bela Bartoks 5. Streichquartett akzentuiert es stupend die wilden Kontraste in Stimmung und Dynamik. Die eigentliche Überraschung ist aber das wenig bekannte 4. Streichquartett von Paul Hindemith, der zunächst als Bürgerschreck par excellence galt, ehe er sich restaurativ vom eigenen Frühwerk distanzierte. Das Stück spiegelt diesen Widerspruch, indem expressive Ausbrüche die sonst durchsichtigen polyphonen Linien kreuzen. Eine bessere Einspielung ist kaum vorstellbar.

Karl A. Duffek in FALTER 20/2005 vom 20.05.2005 (S. 60)


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