Canto di speranza

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Rezension aus FALTER 8/2009

Was für ein überwältigender Blick in die düster schillernde Zwischenwelt des Bernd Alois Zimmermann, der, 1918 geboren, zu jung war für die Zwischenkriegsmoderne, aber zu alt für den Traditionsbruch nach 1945, und der so eine eigene Ästhetik finden musste, um seiner stark biografisch geprägten Hoffnung auf eine bessere Welt Ausdruck zu verleihen. Das WDR Orchester und Heinz Holliger zeichnen diesen Weg mit drei Schüsselwerken nach: mit dem noch neoklassisch geprägten Violinkonzert (1950, mit Thomas Zehetmair); dem programmatischen Cellokonzert "Canto di speranza" (1957, mit Thomas Demenga), in dem sich Zimmermann serielle Techniken aneignete; und mit der fluxusinspirierten "ekklesiastischen Aktion" "Ich wandte mich um und sah alles Unrecht …" (1970). Erst in diesem letzten Werk vor seinem Freitod starb die Hoffnung des Komponisten.

Carsten Fastner in FALTER 8/2009 vom 20.02.2009 (S. 25)


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