Die Stimme der Viola

von Antoine Tamestit, Cédric Tiberghien

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Komponist(en): Henri Vieuxtemps
Komponist(en): Gaetano Donizetti
Verlag: helikon harmonia mundi
Format: Audio CD
Genre: Musik
Umfang: 65 Minuten Seiten
Erscheinungsdatum: 17.02.2017

Wie hat es die Bratsche geschafft, vom Status eines »dramatischen Alts unter den instrumentalen Stimmen« (nach den Worten des Kritikers Blanchard) zu einem »edlen, sehnsuchtsvollen Charakter«, wie er in einem Traktat zur Instrumentierung von Georg Kastner (1837) beschrieben wird, zu gelangen? Über das rein historische Interesse hinaus beantwortet das vorliegende Album diese Frage, indem es den ganzen Charme eines Repertoires vor uns auffächert, das die Pariser Konzertsäle und Salons über das 19. Jahrhundert hinweg nachhaltig beeindruckt hat – und der Zauber hält an! Das ist die Geschichte eines Instrumentes, das sich dank hervorragender Virtuosen endlich von der Violine emanzipiert hat. Und nun sind es zwei Virtuosen unserer Zeit, die mit weit mehr als erlesenem, sehnsuchtsvollen »Bel Canto« diese Stücke wieder aufleben lassen ... Die Diva ist die Bratsche; ihr zu Diensten steht Antoine Tamestit, der hier sein erstes Solo-Album für harmonia mundi einspielt.

Rezension aus FALTER 14/2017

Der Albumtitel „Schöner Gesang“ spielt auf die weitverbreitete Meinung an, von allen Instrumenten sei die Bratsche der menschlichen Stimme am ähnlichsten. Als Beweis lässt Tamestit sie singen, mit Stücken aus dem Paris des 19. Jahrhunderts, von Bellinis Opernhit „Casta Diva“ über Vieuxtemps’ Sonate bis zu wenig bekannten Perlen der Violaliteratur eines Casimir Ney und Jacques-Féreol Mazas. Ein herrlich klingendes Programm, nicht zuletzt auch dank Cédric Tiberghiens kongenialer Begleitstimme am Klavier.

Miriam Damev in FALTER 14/2017 vom 07.04.2017 (S. 35)


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