Requiem für Anton P
in der Fassung für Streichquartett

von Peter Lichtenthal, Wolfgang Amadeus Mozart

Derzeit nicht lieferbar

Label: ORF
Erscheinungsdatum: 01.01.2006

Rezension aus FALTER 48/2006

"Confutatis maledictis ...", rufen nicht die Bässe, sondern Bratsche und zweite Geige. "Voca me cum benedictis", ergänzt statt der Soprane die erste Geige. Es ist zunächst kaum möglich, den Text nicht mitzuhören in der Streichquartettfassung von Mozarts "Requiem", die der Arzt und Komponist Peter Lichtenthal (1780-1840) anfertigte. Die vier Damen von StringFizz haben zu Mozarts Todestag am 5. Dezember eine solide Einspielung dieses gewöhnungsbedürftigen Arrangements vorgelegt, das an der Struktur der Vorlage aufgrund zwangsläufig starker Reduktion wenig erhellt, dafür aber umso mehr die verschiedenen Gefühlsausdrücke zwischen Angst und Wut, Liebe und Hoffnung in den Vordergrund treten lässt. Hörenswert.

Carsten Fastner in FALTER 48/2006 vom 01.12.2006 (S. 68)


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