No Promises

Derzeit nicht lieferbar

Rezension aus FALTER 3/2007

Vor fünf Jahren hat Carla Bruni mit "Quelqu'un m'a dit" ein Album vorgelegt, das den Verdacht, das ehemalige Supermodel würde jetzt halt in Songs machen wie andere in Sonnenbrillen, souverän zu zerstreuen vermochte. Gleich mit der anlassig tönenden ersten Zeile "Come, let me sing into your ear" ist man also ganz Ohr, dann aber bald ein bisschen ratlos: Nach realen 35 und gefühlten 52 Minuten sind elf Lieder zwischen nett und belanglos vorbei. Der leichtfüßige herb-süße chansoneske Charme des Debüts ist einer etwas manierierten Selbstgefälligkeit gewichen. Es ist, als hätte Bruni angesichts der schwergewichtigen Texte (Gedichte von W.H. Auden, Dorothy Parker, W.B. Yeats u.a.) darauf vergessen, auch echte Songs daraus zu machen und sich ein schlüssiges dramaturgisches und musikalisches Konzept einfallen zu lassen.

Klaus Nüchtern in FALTER 3/2007 vom 19.01.2007 (S. 66)


Bitte warten...

Sie haben folgendes Produkt in den Warenkorb gelegt:

{{var product.name}}


weiter einkaufen
zum Warenkorb