Five Facings

von Steve Lacy

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Label: Jazzwerkstatt Wien/Lotus
Erscheinungsdatum: 01.01.2008

Rezension aus FALTER 14/2008

1996 hat der große Sopransaxofonist Steve Lacy im Rahmen eines Berliner Workshops Duos mit fünf Pianisten eingespielt, die auf dem nicht mit der gleichnamigen Wiener Institution zu verwechselnden deutschen Label Jazzwerkstatt wiederveröffentlicht wurden: ausufernd mit Fred van Hove, fad mit Ulrich Gumpert, suggestiv mit Vladimir Miller. Herausragend aber sind die Monk-Interpretationen mit dem kongenialen, kantigen Klavierkauz Misha Mengelberg und die zwei Stücke, die er mit Marilyn Crispell eingespielt hat: klar, schlicht, aber nie simpel und von einer spröden Schönheit, die man ruhig als "existenziell" bezeichnen kann.

Klaus Nüchtern in FALTER 14/2008 vom 04.04.2008 (S. 60)


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