Waldstein-/Hammerklaviersonate

von Sunwook Kim

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Komponist: Ludwig van Beethoven
Label: ACCENTUS M
Format: CD
Genre: Soloinstr. ohne Orchester
Umfang: 7 Tracks, Gesamtspielzeit 66:16 Min.
Erscheinungsdatum: 03.11.2015


Rezension aus FALTER 28/2017

Musikalische Schwergewichte einmal ganz leicht

Als Johannes Brahms seine Intermezzi op. 117 veröffentlichte, beherrschte er längst die großen Formen, er hatte Sinfonien geschrieben, Konzerte und Sonaten. Doch dann ­wandte er sich dem Miniaturformat zu und verfeinerte seinen musikalischen Stil mit intimen Klavierstücken. „In ihnen zeigt sich die ganze Genialität von Brahms“, sagt der russische Pianist ­Arcadi Volodos und widmet „Volodos Plays Brahms“ (Sony) dem Spätwerk des Komponisten. „Brahms berührt unmittelbar meine Seele.“ Entstanden ist ein hinreißendes Album, bei dem Volodos, dem früher der Ruf des hypervirtuosen Tastenlöwen vorauseilte, seine stille, reduzierte und nach innen gekehrte Seite zeigt und sich als subtiler Klangzauberer entpuppt.
Rachmaninows zweites Klavierkonzert zählt zu den bekanntesten Werken der Klavierliteratur. Es gibt unzählige Aufnahmen, sogar bis nach Hollywood hat es das romantische Schwergewicht geschafft, samt einer ordentlichen Portion interpretatorischen Kitschs. Nun hat Khatia Buniatishvili
mit der Tschechischen ­Philharmonie unter Paavo Järvi die Klavierkonzerte zwei und drei, „Rachmaninoff
Piano Concertos Nos. 2 und 3“ (Sony), aufgenommen und sie gehörig von ihrer Patina befreit. Spielerisch leicht klingt es, wenn die georgische Wunderpianistin ihre Finger über die Tasten gleiten lässt. Wunderbar auch, wie sie die richtige Balance zwischen Temperament und spätromantischem Schmelz findet, ohne sich je in übermäßigem Pathos zu verlieren.
„Beethoven Piano Sonatas“ (Accentus) nimmt sich wiederum Sunwook Kim vor, und zwar gleich drei der bekanntesten und meistgespielten: Pathétique, Mondschein und Appassionata. Muss das sein? Durchaus, liefert der knapp 30-jährige Pianist doch einen ungemein intensiven, fesselnden und klanglich makellosen Beethoven. Experimente in Sachen Interpretation macht Kim keine. Gut so, denn diese Musik braucht keinen Schnickschnack.

Miriam Damev in FALTER 28/2017 vom 14.07.2017 (S. 28)

Titelliste
1. 
1. Allegro con brio
10:34
2. 
2. Introduzione
4:45
3. 
3. Rondo
10:12
4. 
1. Allegro
10:59
5. 
2. Scherzo
2:52
6. 
3. Adagio sostenuto
14:32
7. 
4. Largo - Allegro risoluto
12:22

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