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Rezension aus FALTER 35/2001

Im Mai dieses Jahres starb der große Schlagzeuger Billy Higgins. Das ist der traurige Anlass, aus dem die nun erschienenen Aufnahmen aus einer Session von 1999 (die schon Charles Lloyds schönes "The Water Is Wide" hervorgebracht hat) dem Drummer gewidmet wurden. Dieser erweist sich einmal mehr als unaufdringlicher, aber subtiler und raffinierter Begleiter, der maßgeblich für den sanften Drive von "Dancing Waters, Big Sur To Bahia" verantwortlich ist, die ständigen Verschiebungen in Rhythmus und Tempo auf "Bharati" souverän exekutiert oder John Lloyds gelassen-meditatives Saxophon- sowie John Abercrombies wunderbar ökonomisches Gitarrenspiel auf "Miss Jessye" unterlegt und akzentuiert, auf dem auch Pianist Brad Mehldau großen Anteil an der Formulierung musikalischer Strömungslehre hat.

in FALTER 35/2001 vom 31.08.2001 (S. 52)


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