Cafe Electric

von Max Nagl Quintet

Derzeit nicht lieferbar

Label: November Music / Extraplatte
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 42/1999

Ein skelettierter, schlackenloser Swing; unverschmockte Salonmusik; Zirzensisches ohne Schweißgeruch; ein staubtrockener Latin Groove. Max Nagls 13 Stücke - die ersten neun davon nach Stummfilmklassikern von Fritz Lang, F.W. Murnau oder G.W. Pabst betitelt - bestechen durch eine berauschende Klarheit, die doch über eine Menge "Atmosphäre" verfügt. Kaffeehaustanzjazzkammermusik, die das "So-ähnlich-schon-mal-Gehörte" nicht meidet und doch immer wieder zu überraschen, fast immer zu überzeugen weiß. Exzellent auch die Mitstreiter des versatilen reeds player: Joanna Lewis (viol), Josef Novotny (p), Achim Tang (b) und Patrice Heral (dr, perc) haben entscheidenden Anteil an der hell-dunklen Schönheit dieser Einspielung. Wie schreibt Lord Byron so richtig am Cover: "And all that's best of dark and bright / Meet in her aspect and her eyes: / Thus mellow'd to that tender light / Which heaven to gaudy day denies."

in FALTER 42/1999 vom 22.10.1999 (S. 63)


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