SHREK

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Rezension aus FALTER 34/2001

Es gibt zumindest einen triftigen Grund, warum man sich den Soundtrack zu dem formidablen Film "Shrek" kaufen muss. Damit meine ich nicht den wohltuenden Umstand, dass hier ein Animationsfilm ohne Phil Collins, Sting oder Elton John auskommt. Auch die Mischung aus gitarrozentrischem Gute-Laune-Rock (stellvertretend sei "All Star" von Smash Mouth genannt, der auch eine Coverversion von Neil Diamonds wunderbarem Hadern "I'm a Believer" beisteuert) oder die Tatsache, dass Eddie Murphy, der im Original den Esel spricht, als Sänger mit seiner Version von "I'm a Believer" ziemlich gute Figur macht, wären noch kein ausreichender Grund für das Prädikat "absolut notwendig". Dieses wird dem Produkt nämlich nur deswegen verliehen, weil sich auch Leonard Cohens Klassiker "Hallelujah" darauf findet, den zuvor auch schon John Cale und Jeff "Son of Tim" Buckley interpretiert haben. Nun ist es fraglos so, dass man sich jede Cover-Version dieses Songs verschaffen muss, weil die Welt dadurch besser wird. Dazu kommt, dass der zum Klavier singende Rufus "Son of Loudon" Wainwright über genau jene inbrünstige Stimme verfügt, die uns die Gänsehaut über Kopfhaut, Nacken und Rücken jagt und die Repeat-Taste drücken lässt. Und wer da nicht zum Believer wird, der ist für das Gute wohl für immer verloren. Hallelujah!

in FALTER 34/2001 vom 24.08.2001 (S. 49)


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