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Rezension aus FALTER 10/2001

Sclavis ist unbestritten eine der zentralen Figuren des europäischen Jazz, der an der Schnittstelle zwischen freier Improvisation, Kammermusik und folkloristischen Elementen sein eigenes musikalisches Universum geschaffen hat. Das vorliegende Album muss schon jetzt als einer der Favoriten im Kampf um die CD des Jahres gelten. Ob als Instrumentalist (cl, b-cl, ss), als Improvisator, Komponist oder Leader einer ganz exzellenten Band; ob in den zurückhaltenden Momenten der Duette mit Vincent Courtois (cello) oder Bruno Chevillon (b), ob im Midtempo-Swing von "Maputo" oder in der 16-minütigen "Hommage a Lounes Matoub": Stets gelingt Sclavis eine gleichermaßen intelligente wie elegante, eindringliche wie rasante Musik, die klar strukturiert und dennoch voller überraschender Wendungen ist. Wen der knackige Groove von "Possibles" nicht in Verzückung versetzt, soll für den Rest seines Lebens mit Celine Dion beschallt werden.

in FALTER 10/2001 vom 09.03.2001 (S. 71)


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