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Rezension aus FALTER 47/2004

Der Schwede Anders Jormin zupft einen exquisiten Bass, hat sich hier aber vor allem als Komponist eines parasakralen Zyklus betätigt, für den die Musikhögskolan in Göteborg (wer's kennt!) just der richtige Aufführungsort ist, auf dass die von Karin Nelson betätigte Kirchenorgel die Tür hoch und die Räume weit mache, während im Vordergrund der Rest des unorthodox besetzten Quintetts seine musikalischen Dienste versieht: Raymond Strid betupft Felle und Becken, Marilyn Crispell sorgt für pointillistische Verflüssigung statischer Schwellklänge, Lena Willemark ist - wenn sie sich nicht zu gewöhnungsbedürftigem Möwenschrei-Espressivo aufschwingt - eine spröd-spannende Vokalistin in einem disparaten Stationendrama, dem etwas mehr ästhetische Homogenität nicht geschadet hätte.

in FALTER 47/2004 vom 19.11.2004 (S. 70)


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