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Rezension aus FALTER 17/2006

Die Idee zu diesem außergewöhnlichen Trio hat angeblich Manfred Eicher selbst gehabt, Gründer und Chef des renommierten Münchner Plattenlabels ECM, dessen Motto "the most beautiful sound next to silence" lautet. Fast tausend Platten hat Eicher mittlerweile produziert, doch selten ist er diesem Ideal so nahe gekommen wie mit "Le Voyage de Sahar". Das zweite Album des aus Tunesien stammenden Oud-Meisters Anouar Brahem gemeinsam mit François Coutourier (Klavier) und Jean-Luis Marinier (Akkordeon) entführt vom ersten Takt an in einen imaginären Maghreb, wo arabische Traditionen ganz selbstverständlich mit Einflüssen des französischen Impressionismus und des Jazz zu traumhaft schönen, meditativen Klangbildern verschmelzen. Wenn ich wählen müsste zwischen der Stille und "Le Voyage de Sahar": Ich würde die Platte nehmen.

Klaus Taschwer in FALTER 17/2006 vom 28.04.2006 (S. 66)


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