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Rezension aus FALTER 49/2006

Andrei Tarkowski gilt nicht grade als die größte Lachwurzn der europäischen Cinematografie. Man darf sich also von einer Musik, die "durch die Filme Tarkowskis, seine Lieblingsdarsteller und die Art, in der er mit den Schattierungen der Farbe und des Klangs gespielt hat", inspiriert wurde, keinen leichtfüßig swingenden Barbeschallungsjazz erwarten. Aber auch wenn naturgemäß eine elegische Grundstimmung vorherrscht, braucht man sich nicht abschrecken zu lassen: Das mit Piano, Cello, Sopransaxofon und Akkordeon originell besetzte und sehr dynamisch und raumbetont aufgenommene Quartett ergibt sich immer wieder einer dissonant geschärften Kantabilität und mitunter gar einem überraschenden Groove ("Ivan"); das Barock ist ebenso präsent wie Keith Jarrett, und so assoziativ dergleichen Projekte auch immer sein mögen, so ist die Musik in ihrer Herbheit dem Werk Tarkowskis absolut adäquat.

Klaus Nüchtern in FALTER 49/2006 vom 08.12.2006 (S. 70)


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