Razorlight

von Razorlight

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Label: Mercury
Erscheinungsdatum: 01.01.2006

Rezension aus FALTER 34/2006

Ironischerweise dürfte weder Pete Doherty noch Carl Barat, sondern das Kurzzeitmitglied Johnny Borrell zum erfolgreichsten Musiker aus der Asche der Libertines werden. Als Sänger von Razorlight bedient er perfekt den Markt zwischen Indie-und Stadionrock, was einem in England schnell mal fragwürdige Lobhudeleien wie "bestes Gitarrenalbum seit Oasis' ,Definitely Maybe'" einbringt. Sagen wir so: Bestechend an "Razorlight" ist die Lässigkeit, mit der hier eilig zwischen Katerfrühstück und Konzert hingefetzte Songskizzen als Hits präsentiert werden. Neben Höhepunkten wie dem souligen "Who Needs Love?" enthält es für ein 35 Minuten langes Album aber insgesamt zu viel heiße Luft.

Sebastian Fasthuber in FALTER 34/2006 vom 25.08.2006 (S. 50)


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