Derzeit nicht lieferbar

Rezension aus FALTER 33/2007

Im April 2001 spielte der mittlerweile 75-jährige kanadische Pianist dieses Album ein und beweist damit erneut, dass er zu den Schlüsselfiguren des modernen Jazz zählt. Auch wenn man auf den insgesamt zehn Stücken immer wieder den Zipfel eines Songs zu erhaschen meint oder – ganz am Schluss – gar an ein verjazztes Kinderlied erinnert wird, improvisiert Bley hier nicht über etwas, sondern komponiert auf dem Bösendorfer Flügel eine ebenso schlichte (oft auf den Blues zurückgreifende) wie komplexe Augenblicksmusik, die Harmonie aufblitzen lässt, ohne sich darauf auszuruhen, und durch die Wachheit ihrer spröden Poesie besticht.

Klaus Nüchtern in FALTER 33/2007 vom 17.08.2007 (S. 54)


Bitte warten...

Sie haben folgendes Produkt in den Warenkorb gelegt:

{{var product.name}}


weiter einkaufen
zum Warenkorb