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Rezension aus FALTER 22/2007

Norwegische Jazzpianisten klingen mitunter mehr nach Norwegen als nach Jazz, und auch hier ist bald klar, dass solistische Ambitionen zugunsten des Ensembleklangs völlig zurückgenommen werden. Das u.a. mit zwei Streichern und Barockharfe besetzte Sextett besticht zunächst auch durch seinen dunklen und warmen, überaus reichen Sound, der zu Beginn durch kleine dramatische Gesten akzentuiert wird und die Nähe zu Pathosformeln der Alten Musik sucht. In der Folge führen ein leicht esoterischer Reduktionismus und eine anämisch-affektierte Verhaltenheit aber flott in zusehends nervenzerfetzende Fadesse.

Klaus Nüchtern in FALTER 22/2007 vom 01.06.2007 (S. 70)


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