ZORN 50TH BRITHDAY CELEBRATION

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Rezension aus FALTER 27/2005

Er ist fraglos der umtriebigste zeitgenössische Jazzavantgardist: Neben zahllosen musikalischen Aktivitäten betreibt John Zorn seit kurzem einen Club in New York (The Stone) und mit Tzadik eine hochproduktive Plattenfirma (400 Veröffentlichungen in zehn Jahren), die nicht zuletzt auch sein eigenes Schaffen dokumentiert. Zum Beispiel jenes Konzert, das der Altsaxofonist anlässlich seines fünfzigsten Geburtstags mit Masada gab. Einmal mehr klingt Zorns All-Star-Ensemble nach einer wunderbaren Fortsetzung des legendären Ornette-Coleman-Quartetts - mit derselben Instrumentierung, aber etwas anderen Mitteln: Die Melodien sind etwas "jüdischer" und die Tongebungen mitunter etwas experimenteller. Doch das Zusammenspiel von Zorn, Dave Douglas (tp), Greg Cohen (b) und Joey Baron (dr) ist ganz ähnlich beseelt und intensiv wie weiland das von Coleman, Don Cherry & Co. Und, vor allem: Es swingt mindestens ebenso phänomenal.

in FALTER 27/2005 vom 08.07.2005 (S. 57)


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