Heliocentric

von Paul Weller

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Label: Island
Erscheinungsdatum: 01.01.2000

Rezension aus FALTER 20/2000

Und wieder bestätigt sich die alte Bauernregel, dass Paul Wellers musikalische Orientierungswechsel an seinen Haarschnitten zu erkennen sind. Mit Erleichterung registrieren wir, dass das Ohrklappenmodell "Spaniel" der hingeschluderten letzten beiden Alben einer weit geordneteren Kurzcoiffure mit mutigem Bekenntnis zur ergrauten Schläfenpartie gewichen ist. Dementsprechend mehr Mühe hat Weller sich bei den Arrangements gegeben, von den zwirbelnden Streichern auf "Frightened" und "Love-Less" bis zu den feisten Grooves von "Picking Up Sticks" (soulig) und "There's No Drinking, After You're Dead" (orientalisch). Ironischerweise ist gerade der dem letztes Jahr verstorbenen Ronnie Lane gewidmete Opener "He's the Keeper" die grobklötzigste Nummer des Albums, während anderswoder Charme mit Lane assoziierter Bands wie Faces und Slim Chance durchblitzt. Ein Hoch dem Friseur!

in FALTER 20/2000 vom 19.05.2000 (S. 70)


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