BELLOW POETRY

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Rezension aus FALTER 8/2006

Über das etwas peinliche Cover muss man - zumal in vogelgrippigen Zeiten wie diesen - hinwegsehen. Denn mit dem Kitsch von acht Kranichen auf pastelligem Hintergrund hat die Musik von Maria Kalaniemis erster Solo-CD wenig zu tun. Zwar schlägt die Grande Dame des finnischen Akkordeons auf "Bellow Poetry" (also in etwa: Brülldichtung) meist sehr lyrische Töne an. Doch kitschig ist anders. Kalaniemis Knopfharmonikapoesie ist einfach durch und durch von Melodien bestimmt, die eine ganz eigene melancholisch-kontemplative Aura entfalten und dann besonders intensiv und intim werden, wenn Kalaniemi mit ihrer sanften Stimme zu den Akkordeontönen zu singen beginnt.

in FALTER 8/2006 vom 24.02.2006 (S. 60)


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