On 52nd 1/4 Street

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Rezension aus FALTER 32/2008

Die Mutation der berühmtesten Jazz­adresse der Geschichte um ein Viertel ist Programm: Sie verweist zum einen auf die Viertelnoten und mikrotonalen Verschiebungen, mit denen der deutsche Posaunist Nils Wogram arbeitet, zum anderen auf die Nähe zur Tradition, die freilich nie zur bloßen Retroseligkeit verkommt. Die insgesamt elf Stücke folgen den Harmonien von Standards – "Ding Dong" etwa jenen von "If I Were a Bell" – und produzieren in ihrer apollinischen Quirligkeit eine Art jazzhistorischen Dopplereffekt. Nicht ganz unmanieriert, aber doch auch ziemlich schlau ausgedacht und umgesetzt.

Klaus Nüchtern in FALTER 32/2008 vom 08.08.2008 (S. 48)


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