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Label: hat ART/Extraplatte
Erscheinungsdatum: 02.11.1999

Rezension aus FALTER 4/1999

Noch eine der zahlreichen Bands, bei denen Ausnahmedrummer Jim Black (siehe auch S. 56) seine Hände mit im Spiel hat - und sicher nicht die schlechteste. Immerhin vier Jahre bestand das Trio bereits, bevor es dieses Album einspielte; im übrigen das erste einer Serie, die das Werk des hervorragenden Saxophonisten Ellery Eskelin dokumentieren soll. Eskelin hat den Free Jazz der sechziger Jahre aufgesogen, ohne ihn schlicht fortführen oder gar überbieten zu wollen. Mitunter scheint sein Spiel eher zu im- anstatt zu explodieren und trägt der Tatsache Rechnung, daß die Ekstasen von einst auch schon zur "Normalität" und zur Tradition gehören, ohne deswegen "retro" oder hausbacken zu wirken. So bieten die Live-Aufnahmen ein breites Spektrum, das von entfesselter Pneumatik (Andrea Parkins ist auch am Akkordeon zu hören) mit gelegentlichen circensischen Einlagen über peppigen Post-Bop bis zu extrem eingängigem Orgel-Jazz (with a touch of Colosseum) reicht: smooth and groovy as hell.

in FALTER 4/1999 vom 29.01.1999 (S. 55)


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