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Label: Hatology/Harmonia Mundi
Erscheinungsdatum: 01.10.2002

Rezension aus FALTER 1-2/2003

Eine der wichtigsten Inspirationsquellen von Musik ist Musik. Die Aufnahme des Quartetts von Muggsy Spanier und Sidney Bechet aus dem Jahr 1933 lieferte das Format (Saxophon, Trompete, Gitarre, Bass), zwei Nummern und die Inspiration für diese transkontinentale Zusammenarbeit. Leicht, melancholisch und klar wird hier eine Arte povera des unterkühlten Neo-Swing gepflogen. Mit hingetupften Bläser-Unisoni, walking bass und grooviger Trichtertrompete. Man bemüht sich um die Purifizierung von Klischees und glänzt mit einem hauchzarten Schlaflied (Max Nagls "Lullaby") zu nicht gerade schlaffördernden Rhythmen. Und der Remix des "Lullaby" von Patrick Pulsinger beweist einmal mehr, dass Remixes einfach ziemlich unnötig sind. Der Rest des Albums huldigt der Kunst der beiläufigen, mitunter etwas gar unaufgeregten Improvisation.

in FALTER 1-2/2003 vom 10.01.2003 (S. 53)


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