Coup De Tete

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Rezension aus FALTER 52/2008

Was wurde eigentlich aus Kip Hanrahan? Das ist jetzt nur eine rhetorische Frage, denn vor wenigen Wochen gab er in Wien ein sehr okayiges Konzert. Der New Yorker, Jg. 1954, ist eine Art Bandkurator, der zwischen seinen Musikern herumgeht und ihnen entspannt Anweisungen erteilt. Das Konzept seiner nun wiederaufgelegten Alben aus den 80ern ist relativ einfach: zunächst mal ordentlich Percussion! Über dem, ja doch!, Rhythmusteppich werden Sax-Battles ausgetragen, Arto Lindsay rutscht übers Griffbrett, Jamaaladeen Tacuma oder Bill Laswell sorgen für Funk, etwas ungelenke Stimmen für Atmosphäre, die zwischen Anmache (Aufforderung zur Poliebe!) und Langeweile changiert.

Klaus Nüchtern in FALTER 52/2008 vom 26.12.2008 (S. 31)


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