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Rezension aus FALTER 30/2005

Was auch immer Bob Geldofs Live-8-Promireigen zugunsten der Entschuldung Afrikas gebracht haben mag - rein musikalisch war es das falsche Signal, war doch der Süden grob unterrepräsentiert. Irgendwie hätten Musiker wie Ali Farka Touré oder Toumani Diabaté aber auch schlecht in den scheinheiligen Jahrmarkt der Popeitelkeiten gepasst: Wenn die beiden wunderbaren Virtuosen mit Gitarre und Kora, einer Kreuzung aus Harfe und Laute, zu improvisieren beginnen und über ihre Instrumente in einen entspannten spannenden Dialog treten, dann dreht sich plötzlich alles nur mehr um die Musik selbst, und die Zeit scheint still zu stehen. Dass Ry Cooder mitunter ein wenig mitplaudern darf, tut der magischen Atmosphäre keinen Abbruch.

in FALTER 30/2005 vom 29.07.2005 (S. 50)


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