Femstein

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Rezension aus FALTER 11/2005

Sein Name klingt zweifellos weniger norwegisch als der seiner Landsleute Eivind Aarset, Bugge Wesseltoft oder Nils Petter Molvær. Im Vergleich zu deren innovativen Electronic-Jazz-Konzepten ist Karl Seglems Musik indes sehr viel stärker im Land der Fjorde verwurzelt - ohne deshalb traditionell zu sein. Zwar spielt der Tenorsaxofonist mitunter das Ziegenhorn und Håkon Hoegemo die Hardanger-Fiedel. Ihre oft archaischen Melodielinien werden aber um sparsam eingesetzte elektronische Sounds und zeitgemäße Rhythmen ergänzt, was eine überaus stimmige und stimmungsvolle Mischung aus Alt und Neu ergibt, meditativ und mitreißend zugleich. Und eben: zutiefst norwegisch.

in FALTER 11/2005 vom 18.03.2005 (S. 60)


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