AMBROS SINGT MOSER

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Rezension aus FALTER 49/2005

Auf seinem dritten Coveralbum zieht Austropop-Altvater Wolfgang Ambros nicht vor Größen der amerikanischen Rockgeschichte (Bob Dylan, Tom Waits) den Hut, sondern vor dem legendären Wiener Schauspieler Hans Moser. "Ambros singt Moser" - das klingt nach einer Schnapsidee, aber das täuscht: Hier wird ausschließlich Wein getrunken, das aber ordentlich. Wie konsequent in fast jedem der hier versammelten Lieder (darunter Klassiker wie "Die Reblaus", aber auch unbekanntere Titel wie "Einmal in der Wochen fall i um") getschechert wird, ist beeindruckend. Das Ambassade Orchester Wien, natürlich geleitet von Christian Kolonovits, verpasst dem Album opulent-nostalgisches Flair; Ambros versucht klugerweise nicht, Moser zu imitieren, sondern er singt, so gut er's halt kann. Das Ergebnis ist ein sympathisches Kuriosum, das man mit Robbie Williams' Swingplatte vergleichen kann. Nur dass Ambros halt nicht Nicole Kidman zum Duett bittet, sondern Rainhard Fendrich.

Wolfgang Kralicek in FALTER 49/2005 vom 09.12.2005 (S. 64)


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