Rions Noir: Weltliche Musik Vor 1600

von Floris/Ratas Del Viejo Mundo De Rycker

€ 21,70
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Komponist: Janequin/Binchois/Pathie/+
Label: ETCETERA
Format: CD
Genre: Chor / Lied
Umfang: 16 Tracks, Gesamtspielzeit 50:05 Min.
Erscheinungsdatum: 15.06.2018

Rezension aus FALTER 35/2018

Musikalische Reiseabenteuer im Kopf

Ratten der alten Welt, Ratas del viejo Mundo, nennt sich ein junges Ensemble, bestehend aus Sängerinnen und Instrumentalisten aus Europa, das sich der Renaissance und dem Frühbarock verschrieben hat. „Rions Noir“ (Et’cetera) haben sie ihre Debüt-CD genannt und präsentieren darauf unter der Leitung des belgischen Lautenisten Floris De Rycker Überlieferungen von Kompositionen aus Paris und dem Burgund, gemischt mit traditionellen Titeln. Zu hören sind Lieder über Leben und Liebe, Abschied und Tod, merkwürdigen Träumen, Heimweh und inneren Zwiespalt – ein intimes Kaleidoskop berührender Geschichten aus längst vergangener Zeit.

Weiter geht die Reise von Frankreich nach Argentinien: „Tango Sensations“,
ebenfalls aus dem Hause Et’cetera, ist eine hinreißende Hommage an den Tango Nuevo. Das Collectif Arsys musiziert hier gemeinsam mit dem Bandoneonisten Daniel Gruselle Werke von Astor Piazzolla, Gerardo Jerez Le Cam und Alejandro Schwarz. Höhepunkt der CD sind Piazzollas titelgebende fünf kleine musikalische Geschichten, vom Schlafen und vom Aufwachen, vom Bangen, von Liebe und Angst. Alle Werke sind für Bandoneon und Saxofonquartett arrangiert, und setzen die fünf Musiker erst einmal zum Spiel an, verwandelt sich jedes Wohnzimmer schon nach wenigen Takten in eine schummrig beleuchtete argentinische Tangobar.

Zwischen Okzident und Orient liegen die „Deux Rives“ – „Zwei Ufer“ – (Bayard Musique) der beiden Freunde Abderradouf Ouertani (Oud) und Patrick
Villanueva (Orgel). Der Titel ist Programm: Hier treffen zwei Instrumente aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein können – und harmonieren vielleicht gerade deshalb so gut miteinander. Entstanden ist ein herrliches, meditatives Sommeralbum aus eigenen Kompositionen und Improvisation, das einen erst staunen und dann in Verzückung geraten lässt.

Miriam Damev in FALTER 35/2018 vom 31.08.2018 (S. 34)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Duo Deux Rives (Ouertani,Abderraouf/Villanueva,Patrick, Various)
Tango Sensations (Collectif Arsys & Daniel Gruselle, Piazzolla/Jerez Le Cam/Schwarz)
  Song-Titel
1.  Toutes les nuits tu m'es présente 4:46
2.  Esclave puist yl devenir 2:31
3.  La nuit froide et sombre 2:17
4.  D'amours me plains 5:01
5.  Douce dame jolie (Virelai) 4:44
6.  Hymne triomphale sur la mort de Marguérite de Navarre 2:23
7.  Assiste parata 3:24
8.  Je suys tousjours a vo commandement 2:35
9.  Triste plaisir et douloureuse joye 3:22
10.  Bransle de Poictou 3:19
11.  L'autre d'antan 3:00
12.  Ai vis lo lop 2:50
13.  Allemande 2:30
14.  Sutemos 3:17
15.  Languir me fais sans t'avoir offensée 1:02
16.  Réveillez moi mon bel ami 3:04

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