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Rezension aus FALTER 21/2006

Man soll ja nicht vom Äußeren einer Person auf ihre Musik schließen. Bei Ed Motta allerdings drängen sich schon bestimmte Zusammenhänge auf, denn seine durchgeknallte brasilianische Popjazzmixtur ist ähnlich unverwechselbar wie das Kindergesicht mit Fidel-Castro-Fusselbart und Glatze, die das Schwergewicht mit Hemden und Krawatten in bizarren Farbkombinationen ergänzt. Entsprechend legt das neue Album des überbegabten Multiinstrumentalisten und Sängers gleich einmal mit einer spacigen Pharoah-Sanders-Paraphrase los und macht unter anderem mit verpoppten Sambas, flottem Funk sowie einer brasilianischen "Earth, Wind and Fire"-Hommage weiter. Und dazwischen gibt es auch noch die Kurzversion eines Broadway-Musicals aus eigener Feder.

Klaus Taschwer in FALTER 21/2006 vom 26.05.2006 (S. 68)


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