Head in

von Kent Langthaler Seven

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Label: ATS Records/Hoanzl
Erscheinungsdatum: 28.01.2009

Rezension aus FALTER 41/2009

Der aus Innsbruck stammende Pianist Oliver Kent und der aus Linz gebürtige Bassist Uli Langthaler klinken sich mit ihrem Septett in die Tradition eines sozusagen soften (Hard)bop ein, der – man denke etwa an Tad Dameron und dessen Schüler Benny Golson – eher auf fließende Melos und einen warmen Ensembleklang setzt als auf kantige Rasanz. Joe Zawinuls fürs Cannonball Adderley Quintet geschriebenes "Hippodelphia" (hier als "Hippadelphia" geführt), bei dem Kent sich auch pianistisch vor Zawinul verbeugt, und Billy Strayhorns unfehlbar berührendes "Bood Count" werden auch noch mitgenommen – kein kühner Wurf, aber ein eingängiges, vom Baritonsaxofonisten Thomas Kugi geschmackssicher arrangiertes Album.

Klaus Nüchtern in FALTER 41/2009 vom 09.10.2009 (S. 23)


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