Birthday Celebration

von Eric Dolphy

Derzeit nicht lieferbar

Label: Zyx (3 CDs)
Erscheinungsdatum: 07.07.2003

Rezension aus FALTER 43/2003

Der tragisch früh verstorbene Multi-Instrumentalist Eric Dolphy (1928- 1964) war so etwas wie der heilige Franz des Free Jazz: Ein sanftmütiger Gigant, der die Bassklarinette in den Jazz einführte und dieser bislang ungehörte Klänge entlockte; der sich mit Charles Mingus extensive Zwiesprachen lieferte, die den Namen wahrlich verdienen; der auf dem Altsaxophon ruppige, wild gezackte Linien zu Hard Driving Jazz zu verdichten wusste und auf der Flöte zwischen melancholischen Balladen und sanguiner Leichtfüßigkeit changierte. Die 225 Minuten aus den vier Jahren von Dolphys kurzer, aber intensiver Hochzeit (1960-1964) versammeln Aufnahmen unter eigenem Namen (etwa von den großartigen Alben "Outward Bound" und "Far Cry"), mit Oliver Nelson, George Russell, Mal Waldron sowie je einem Live-Take mit John Coltrane und Charles Mingus; fast eine Stunde Musik stammt aus dem legendären Auftritt mit dem noch jünger verstorbenen Trompeter Booker Little im Five Spot. Die Auswahl ist nicht repräsentativ (immerhin ist das so genannte "Last Concert" ebenso wenig vertreten wie Dolphys Meisterwerk "Out to Lunch"), aber zum ersten Kennenlernen doch mehr als geeignet - das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt allemal.

in FALTER 43/2003 vom 24.10.2003 (S. 62)


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