Double Bach

von Annette Bik

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Label: col legno
Format: CD
Genre: Kammermusik (instrumental)
Umfang: 12 Tracks, Gesamtspielzeit 64:38 Min.
Erscheinungsdatum: 23.11.2018

Rezension aus FALTER 51-52/2018

Annette Bik geht mit ihrer Geige an die Grenzen des Kosmos J.S. Bach

Annette Bik, eine der vielseitigsten Musikerinnen unserer Tage, war Gründungsmitglied des renommierten Hagen Quartetts und des Klangforum Wien, eines der weltweit besten Ensembles für Neue Musik. Sie spielte im Chamber Orchestra of Europe und gastiert immer wieder beim Concentus musicus, dem von Nikolaus Harnoncourt gegründeten Ensemble für Aufführung Alter Musik.

Mit Kolleginnen führt Bik im Attensam-Quartett exquisite Schrammelmusik auf, von Originalkompositionen bis zu zeitgenössischen Arbeiten. Für Tangomusik hat sie das Ensemble Tango la Boca. Jahrelang war sie mit dem berühmten lettischen Geiger Gidon Kremer in aller Welt unterwegs. Von vielen ihrer Aufführungen existieren Einspielungen auf renommierten Plattenlabels.

Es ist also keine Phrase, wenn Annette Bik von sich sagt, sie liebe „den Clash der Jahrhunderte“. Am liebsten sei es ihr, wenn in einem Konzert die Zeiträume weit auseinanderliegen. Seit ihrem Violinstudium am Mozarteum gilt ihr Bachs Partita in h-Moll als eine Schlüsselkomposition. Bei diesem in jeder Hinsicht großen Werk schrieb Johann Sebastian Bach zu jedem Satz ein Double, als eine Art Antwort auf sich selbst.

Annette Bik bat drei zeitgenössische Komponisten und eine Komponistin, ihrerseits für ihre erste Soloaufnahme dazu noch ein Double zu schreiben. Das Ergebnis ist eine hinreißende CD, in der Bik ihren Bach schweben lässt, mit klaren Pausen, in denen die allumfassende Dimension dieser Musik aufblüht. Bach ist eben eine vollendete Welt auch für Skeptiker, eine religiöse Erfahrung selbst für Atheisten.

Die zeitgenössischen Kompositionen zeigen Biks erstaunliche Virtuosität bei den zum Teil äußerst komplexen Werken. Sie zeigen, wie eine Musik, die längst ganz woanders angekommen ist, noch an ihre Wurzeln zurückreicht. Der Kosmos wird immer größer. Oder nicht. Es genügt, wenn die Kunst beweist, dass sie noch lange nicht am Ende ist.

Armin Thurnher in FALTER 51-52/2018 vom 21.12.2018 (S. 39)

  Song-Titel
1.  Allemanda 7:26
2.  Allemanda Double 4:58
3.  Allemande multipliée 8:34
4.  Corrente 4:10
5.  Double Presto 4:16
6.  Incanto VII 10:26
7.  Sarabande 4:25
8.  Sarabande Double 2:30
9.  En tournant 5:32
10.  Tempo di Borea 3:49
11.  Borea Double 4:29
12.  Bourée bourée 4:03

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