SINFONIEN 1-15

von mariss/various Jansons

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Komponist: dmitri Schostakowitsch
Label: PLG Classics
Format: CD
Genre: Sinfon. Musik
Umfang: 79 Tracks, Gesamtspielzeit 719:44 Min.
Erscheinungsdatum: 28.07.2006

Rezension aus FALTER 38/2005

Dissident und Diener

Vor hundert Jahren wurde der Komponist Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch geboren. In seiner Musik spiegelt sich ein ambivalentes Leben in der Sowjetunion wider.

Wer genau hinhört, wird bald einen Schimmer des Mondscheins aus Beethovens Sonate erahnen können. Ruhig und gleichmäßig funkeln gebrochene Dreiklänge in den wohl vertrauten Harmonien durch das Adagio aus Dmitri Schostakowitschs Sonate für Viola und Klavier, ehe nach einem kurzen Aufflackern die Bratsche auf einem langen Ton zu liegen kommt und das Stück sein gefasstes Ende findet.

Schostakowitsch hatte noch viele Pläne, als er - wenige Tage nach Fertigstellung seines Opus 147 - am 9. August 1975 in Moskau starb. Es mag also Zufall sein, dass ausgerechnet ein so entlegenes Stück wie eine Bratschensonate zu seinem letzten Werk wurde. Aber es ist ein schöner Zufall. Gerade in der Intimität der Kammermusik fand der prominenteste Komponist der UdSSR regelmäßig die in seinem Leben so seltene Gelegenheit, frei von den Repressalien der sowjetischen Kulturpolitik, ausschließlich nach eigenen Vorstellungen zu arbeiten. Kaum ein anderes seiner Werke gilt als so offen und bekenntnishaft wie das Streichquartett Nr. 8, op. 110 (1960); in kaum einem anderen formulierte er sein Entsetzen über den Holocaust so erschütternd deutlich wie im 2. Klaviertrio, op. 67 (1944) - wobei kein Zweifel daran bestehen kann, dass damit nicht nur der Nazi-, sondern auch der Sowjetterror gemeint war.

Die strenge Beobachtung, unter der das großformatige Schaffen des am 25. September 1906 in Sankt Petersburg geborenen Komponisten seit seinen ersten Erfolgen mit atonalen und vom Jazz beeinflussten Werken stand, machte solch persönliches und künstlerisch freies Arbeiten schwer, manchmal gar unmöglich. Die von Nikita Chruschtschow eingeleitete Tauwetterperiode um 1960 blieb nur ein kurzes Intermezzo zwischen den rigiden Eingriffen der Kulturpolitik unter Stalin und Breschnew.

Von der heiklen Bühne des Musiktheaters hatte sich Schostakowitsch schon früh zurückgezogen. Der Schock, der ihm am 28. Januar 1936 mit seiner Oper "Lady Macbeth von Mzensk" (1934) widerfahren war, prägte ihn zeit seines Lebens. An diesem Tag war in der Prawda ein ungezeichneter, also quasi amtlicher Verriss der bis dato von Publikum wie Kritik gleichermaßen gefeierten Oper erschienen. Unter dem Titel "Chaos statt Musik" hieß es darin: "Die Fähigkeit guter Musik, die Massen mitzureißen, wird hier kleinbürgerlichen, formalistischen Anstrengungen (...) geopfert. Dies ist ein Spiel mit ernsthaften Dingen, das böse enden kann."

Das unverhohlen drohende Urteil kam einer Vernichtung gleich, kein anderer Vorwurf wog so schwer wie der des Formalismus und der Volksferne. Der unter anderem an Alban Bergs "Wozzeck" orientierte Expressionismus der "Lady Macbeth" widersprach der brutal durchgesetzten Doktrin des sozialistischen Realismus; zudem dürfte Stalin selbst, der wenige Tage zuvor eine Aufführung besucht hatte, keinen Gefallen an der Geschichte eines Tyrannenmordes gefunden haben. Nach dem Prawda-Artikel soll Schostakowitsch wochenlang mit seiner Verhaftung gerechnet haben, und es dauerte Monate, ehe er eine Strategie fand, die ihm das stete Lavieren zwischen der Durchsetzung eigener Vorstellungen und Zugeständnissen an die Doktrin ermöglichte. Seine erschreckend bildhafte, den Staatsterror der folgenden Jahre vorwegnehmende 4. Sinfonie (1936) zog er aus Furcht vor Repressalien noch zurück; doch bereits mit der 5. Sinfonie (1937) gelang ihm beispielhaft jene sarkastische Doppelbödigkeit, die sein Werk fortan kennzeichnen sollte. In ihrem klassischen Formaufbau, ihrem klar formulierten Pathos und ihrer Dur-Apotheose im glücklichen Finale ging die Sinfonie als Muster des Sozialistischen Realismus durch und wurde in diesem Sinne auch offiziell als Rehabilitation eines vom rechten Wege Abgekommenen anerkannt.

Wer wollte, konnte diese Musik aber auch ganz anders hören. Ein tonal vom Hauptgeschehen abgesetztes Zitat einer Puschkin-Vertonung, die von Kunstschändern und der Unvergänglichkeit der Kunst handelt, gab entsprechende Hinweise. Auch das extrem verlangsamte Tempo sowie die unerbittlich sich wiederholenden Akkordschläge im Finale tönten dem Publikum der Uraufführung nachweislich eher furchterregend als feierlich in den Ohren. Schostakowitsch nutzte die Wortlosigkeit der Musik, ihre vom Hörer abhängige Mehrdeutigkeit - und blieb damit für die Staatsmacht schwer angreifbar.

Diese Doppelzüngigkeit konnte Schostakowitsch sogar in seiner 9. Sinfonie (1945) fortsetzen. Sie sollte den Sieg der Roten Armee verherrlichen, vermittelte statt des bestellten Jubels aber eher Erleichterung über das Kriegsende - und unterwanderte zudem den offiziellen Zweck durch ihre miniaturisierte Dimension: Stalins Triumph war dem Komponisten nur knappe zwanzig Minuten Musik wert.

Solche Aufmüpfigkeit hatte ihren Preis. Bei aller musikalisch dokumentierten Dissidenz war Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch auch ein - freilich widerwilliger - Diener des Systems. In seinem umfangreichen Werkkatalog finden sich neben den bis heute hoch geschätzten 15 Sinfonien, zahlreichen Orchesterstücken und Konzerten, Streichquartetten, Sonaten und Klavierwerken auch Chöre für die Geheimpolizei NKWD und die Rote Armee, linientreue Musiken zu Propagandafilmen ("Der Fall von Berlin") und ungebrochen optimistische Oratorien und Kantaten unter Titeln wie "Die Sonne strahlt über unserer Heimat". Schostakowitsch war Mitglied der KPdSU und hatte als Erster Sekretär des Komponistenverbandes der RSFSR einen einflussreichen Funktionärsposten inne.

Geschwächt von mehreren Herzinfarkten, einer Lähmung des rechten Armes und vom Lungenkrebs beugte er sich gegen Ende seines Lebens dem Druck und unterschrieb ein offizielles Papier, das den prominenten Physiker und Dissidenten Andrej Sacharow verdammte. In seinem eigenen Verständnis betrachtete der Komponist solche Zugeständnisse als unumgänglich, als in einem grundsätzlichen Sinn unwahr und daher letztlich unbedeutend. Seine ethische Aufrichtigkeit bewahrte er sich in der Musik. Dass er darin ebenso wie im privaten Leben zunehmend in den Sarkasmus flüchtete, scheint kaum verwunderlich.

Eine beliebte Floskel Stalins war das Versprechen, dass das Leben in der UdSSR besser würde. Ein beliebter Trinkspruch Schostakowitschs war der Wunsch: "Auf dass das Leben nicht besser werde!"

Carsten Fastner in FALTER 38/2005 vom 23.09.2005 (S. 66)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

STREICHQUARTETTE 3,7&8
Klaviertrios/Celloson. (Rachmaninov Trio Moscow, Dmitri Schostakowitsch)
Set 1
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No. 1 in F Minor, Op.10: I. Allegretto - Allegro non troppo 8:20 Berliner Philharmoniker/Mariss Jansons/Rainer Kubnaul/Ludwig Quandt
2.  Symphony No. 1 in F Minor, Op.10: II. Allegro 4:56 Berliner Philharmoniker/Mariss Jansons/Rainer Kubnaul/Ludwig Quandt
3.  Symphony No. 1 in F Minor, Op.10: III. Lento - Largo 9:08 Berliner Philharmoniker/Mariss Jansons/Rainer Kubnaul/Ludwig Quandt
4.  Symphony No. 1 in F Minor, Op.10: IV. Lento - Allegro molto - Adagio - Largo - Presto 9:27 Berliner Philharmoniker/Mariss Jansons/Rainer Kubnaul/Ludwig Quandt
5.  Symphony No. 15 in A, Op.141: I. Allegretto 8:03 Mariss Jansons/London Philharmonic Orchestra/Joakim Svenheder
6.  Symphony No. 15 in A, Op.141: II. Adagio 17:04 Mariss Jansons/London Philharmonic Orchestra/Joakim Svenheder
7.  Symphony No. 15 in A, Op.141: III. Allegretto 4:00 Mariss Jansons/London Philharmonic Orchestra/Joakim Svenheder
8.  Symphony No. 15 in A, Op.141: IV. Adagio 16:40 Mariss Jansons/London Philharmonic Orchestra/Joakim Svenheder
Set 2
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No. 2, Op.14 'October': I. Largo 5:20 Chor des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
2.  Symphony No. 2, Op.14 'October': II. Poco meno mosso - Allegro molto 5:50 Chor des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
3.  Symphony No. 2, Op.14 'October': III. Chor: "An den Oktober" (first recording with factory siren) 7:08 Chor des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
4.  Symphony No. 12, Op.112 'The Year 1917': I. "Revolutionäres Petrograd"/"Revolutionary Petrograd" 13:19 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons
5.  Symphony No. 12, Op.112 'The Year 1917': II. Razliv 12:23 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons
6.  Symphony No. 12, Op.112 'The Year 1917': III. Aurora 4:06 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons
7.  Symphony No. 12, Op.112 'The Year 1917': IV. Morgentöte der Menscheit/"Dawn of Humanity" 10:03 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons
Set 3
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No. 3 'First of May': I. Allegretto 4:27 Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Chor des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
2.  Symphony No. 3 'First of May': II. Piu mosso 1:48 Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Chor des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
3.  Symphony No. 3 'First of May': III. Allegro 4:15 Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Chor des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
4.  Symphony No. 3 'First of May': IV. Andante 5:45 Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Chor des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
5.  Symphony No. 3 'First of May': V. Allegro 6:39 Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Chor des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
6.  Symphony No. 3 'First of May': VI. Andante 3:36 Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Chor des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
7.  Symphony No. 3 'First of May': VII. Moderato 'Pervoe Maya' 4:45 Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Chor des Bayerischen Rundfunks/Michael Gläser
8.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: De Profundis 4:48 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
9.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: Malaguena 2:56 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
10.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: Loreley 8:36 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
11.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: The Suicide (Der Selbstmörder) 6:10 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
12.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: On the Alert (Auf der Wacht) 2:59 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
13.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: Look here, Madame! (Sehen Sie, Madame!) 1:41 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
14.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: At the Sante Jail (Im Kerker der Santé) 9:00 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
15.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: Reply to the Sultan of Constantinople (Antwort der Zapor 1:57 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
16.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: O Delvig! (An Delwig) 4:06 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
17.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: The Poet's Death (Der Tod des Dichters) 4:43 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
18.  Symphony No.14, Op.135 for Soprano, Bass and Chamber Orchestra: Conclusion (Schlußstück) 1:10 Larissa Gogolewskaja/Sergei Aleksashkin/Mariss Jansons/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Set 4
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No. 4, Op.43: I. Allegretto poco moderato 28:08 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons
2.  Symphony No. 4, Op.43: II. Moderato con moto 8:43 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons
3.  Symphony No. 4, Op.43: III. Largo - Allegro 27:23 Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons
4.  Suite from the Gadfly Film Music, Op.97a: No. 8: Romance 6:16 Mariss Jansons/London Philharmonic Orchestra
5.  Suite from the Gadfly Film Music, Op.97a: No. 3: Folk feast 2:45 Mariss Jansons/London Philharmonic Orchestra
Set 5
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No. 5 in D Minor, Op.47: Moderato 15:47 Mariss Jansons/Wiener Philharmoniker/Werner Hink
2.  Symphony No. 5 in D Minor, Op.47: Allegretto 5:18 Mariss Jansons/Wiener Philharmoniker/Werner Hink
3.  Symphony No. 5 in D Minor, Op.47: Largo 14:26 Mariss Jansons/Wiener Philharmoniker/Werner Hink
4.  Symphony No. 5 in D Minor, Op.47: Allegro non troppo 10:58 Mariss Jansons/Wiener Philharmoniker/Werner Hink
5.  Symphony No. 6 in B Minor, Op.54: I. Largo 15:20 Oslo Philharmonic Orchestra/Mariss Jansons/Stig Nilsson/Torkil Bye
6.  Symphony No. 6 in B Minor, Op.54: II. Allegro 5:47 Oslo Philharmonic Orchestra/Mariss Jansons/Stig Nilsson/Torkil Bye
7.  Symphony No. 6 in B Minor, Op.54: III. Presto 6:39 Oslo Philharmonic Orchestra/Mariss Jansons/Stig Nilsson/Torkil Bye
Set 6
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No.7 in C Major, Op.60 'Leningrad': I. Allegretto 25:54 Mariss Jansons/St Petersburg Philharmonic Orchestra (Leningrad)/Oleg Talipin
2.  Symphony No.7 in C Major, Op.60 'Leningrad': II. Moderato (poco allegretto) 9:53 Mariss Jansons/St Petersburg Philharmonic Orchestra (Leningrad)/Oleg Talipin
3.  Symphony No.7 in C Major, Op.60 'Leningrad': III. Adagio 16:22 Mariss Jansons/St Petersburg Philharmonic Orchestra (Leningrad)/Oleg Talipin
4.  Symphony No.7 in C Major, Op.60 'Leningrad': IV. Allegro non troppo 16:17 Mariss Jansons/St Petersburg Philharmonic Orchestra (Leningrad)/Oleg Talipin
Set 7
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No. 8 in C Minor, Op.65: I. Adagio - Allegro non troppo - Adagio 24:29 Mariss Jansons/Pittsburgh Symphony Orchestra
2.  Symphony No. 8 in C Minor, Op.65: II. Allegretto 6:27 Mariss Jansons/Pittsburgh Symphony Orchestra
3.  Symphony No. 8 in C Minor, Op.65: III. Allegro non troppo - 6:20 Mariss Jansons/Pittsburgh Symphony Orchestra
4.  Symphony No. 8 in C Minor, Op.65: IV. Largo - 10:02 Mariss Jansons/Pittsburgh Symphony Orchestra
5.  Symphony No. 8 in C Minor, Op.65: V. Allegretto 14:59 Mariss Jansons/Pittsburgh Symphony Orchestra
6.  Mariss Jansons in rehearsal 12:41 Pittsburgh Symphony Orchestra/Mariss Jansons
Set 8
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No. 9 in E Flat, Op.70: I. Allegro 4:59 Oslo Philharmonic Orchestra/Mariss Jansons/Per Hannisdal
2.  Symphony No. 9 in E Flat, Op.70: II. Moderato 6:17 Oslo Philharmonic Orchestra/Mariss Jansons/Per Hannisdal
3.  Symphony No. 9 in E Flat, Op.70: III. Presto 2:37 Oslo Philharmonic Orchestra/Mariss Jansons/Per Hannisdal
4.  Symphony No. 9 in E Flat, Op.70: IV. Largo 3:09 Oslo Philharmonic Orchestra/Mariss Jansons/Per Hannisdal
5.  Symphony No. 9 in E Flat, Op.70: V. Allegretto 6:14 Oslo Philharmonic Orchestra/Mariss Jansons/Per Hannisdal
6.  Symphony No. 10 in E Minor, Op.93: I. Moderato 21:49 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
7.  Symphony No. 10 in E Minor, Op.93: II. Allegro 4:14 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
8.  Symphony No. 10 in E Minor, Op.93: III. Allegretto - Largo - Più mosso 12:03 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
9.  Symphony No. 10 in E Minor, Op.93: IV. Andante - 4:24 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
10.  Symphony No. 10 in E Minor, Op.93: Allegro 8:35 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
Set 9
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No. 11 in G Minor, Op.103 'The year 1905': I. Tha Palace Square (Adagio) 16:08 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
2.  Symphony No. 11 in G Minor, Op.103 'The year 1905': II. The 9th January (Allegro) 19:39 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
3.  Symphony No. 11 in G Minor, Op.103 'The year 1905': III. In Memorium (Adagio) 11:39 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
4.  Symphony No. 11 in G Minor, Op.103 'The year 1905': IV. The Toscin (Allegro non troppo) 16:11 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
5.  Jazz Suite No. 1: I. Waltz 2:46 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
6.  Jazz Suite No. 1: II. Polka 1:41 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
7.  Jazz Suite No. 1: III. Foxtrot 3:52 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
8.  VI. Waltz 2 from Jazz Suite No. 2 3:44 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
9.  Tahiti Trot (Tea for Two), Op.16 3:27 Philadelphia Orchestra/Mariss Jansons
Set 10
  Song-Titel Interpret
1.  Symphony No. 13 in B Flat Minor, Op.113: I. Babi Jar/Babi Yar 16:13 Sergei Aleksashkin/Chor des Bayerischen Rundfunks/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons/Michael Gl
2.  Symphony No. 13 in B Flat Minor, Op.113: II. Der Witz/Humour 8:15 Sergei Aleksashkin/Chor des Bayerischen Rundfunks/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons/Michael Gl
3.  Symphony No. 13 in B Flat Minor, Op.113: III. Im Laden/At the store 12:21 Sergei Aleksashkin/Chor des Bayerischen Rundfunks/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons/Michael Gl
4.  Symphony No. 13 in B Flat Minor, Op.113: IV. Ängst/Fears 11:22 Sergei Aleksashkin/Chor des Bayerischen Rundfunks/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons/Michael Gl
5.  Symphony No. 13 in B Flat Minor, Op.113: V. Karriere/Career 12:03 Sergei Aleksashkin/Chor des Bayerischen Rundfunks/Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks/Mariss Jansons/Michael Gl

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