Essays in Persuasion

von John Maynard Keynes

Derzeit nicht lieferbar

Verlag: W.W. Norton
Erscheinungsdatum: 01.01.1963

Rezension aus FALTER 48/2008

Das Ende des Marktglaubens

Als John Maynard Keynes 1936 seine "Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes" veröffentlichte, war die Revolutionierung des ökonomischen Denkens längst im Gange. In den USA folgte Präsident Roosevelt mit seinem "New Deal" schon "keynesianischen" Prinzipien. Zehn Jahre davor hat der in seinem Essay "Das Ende des Laissez-Faire" sein Credo formuliert, das heute wieder brandaktuell ist: dass der "aufgeklärte Eigennutz" keinesfalls zum allgemeinen Vorteil umschlage; dass der Eigennutz "keineswegs immer aufgeklärt ist"; dass viele Krisen das Resultat von Risikogeist, Unsicherheit und Unwissenheit sind. Man dürfe die Prosperität nicht allein dem privaten Profitstreben überantworten. Keynes Motto: den Kapitalismus vor sich selbst retten.

Robert Menasse in FALTER 48/2008 vom 28.11.2008 (S. 21)


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