Der Klang der Großstadt
Eine Geschichte des Hörens. Wien 1850–1914

von Peter Payer

€ 30,00
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Verlag: Böhlau Wien
Format: Hardcover
Genre: Geschichte/Neuzeit bis 1918
Umfang: 313 Seiten
Erscheinungsdatum: 16.07.2018


Rezension aus FALTER 45/2018

Laut war es in der Stadt schon immer, die Geräusche jedoch veränderten sich beständig. In „Der Klang der Großstadt“ horcht der Historiker Peter Payer dem Wien des 19. Jahrhundert nach, verknüpft dabei „Sound Studies“ mit Stadtforschung und vermag detailliert aufzuzeigen, wie eng der technische, soziale und politische Wandel mit Veränderungen der städtischen Geräuschkulisse zusammenhing.

„Signum des Urbanen“ sind für Payer etwa die Geräusche öffentlicher Verkehrsmittel – von der Pferdestraßenbahn über die Dampftramway bis zur „Elektrischen“. Aber es gibt auch Geräusche, die verschwunden sind: etwa die Kaufrufe „ambulanter Gewerbetreibender“, als im Zuge der Liberalisierung der Gewerbeordnung im Jahr 1859 Geschäfte im großen Stil fixe Standorte bezogen. Payer präsentiert eine Vielzahl solcher Mikrostudien und formt daraus eine lesenswerte „akustische Topographie“ der Großstadt.

Fritz Trümpi in FALTER 45/2018 vom 09.11.2018 (S. 36)


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