Bananama

von Simone Hirth

€ 19,90
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Verlag: Kremayr & Scheriau
Format: Hardcover
Genre: Belletristik/Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Umfang: 192 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.02.2018


Rezension aus FALTER 22/2018

Vom Scheitern einer Utopie erzählt die in Kirchstetten lebende deutsche Autorin Simone Hirth in ihrem Roman „Bananama“. Es geht um Aussteiger-Eltern, die sich mit ihrer sechsjährigen Tochter am Land, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ansiedeln, um den Traum vom guten Leben zu realisieren. Also: aus dem kapitalistischen Kreislauf ausklinken und auf das Notwendigste reduziert autark leben.
Durch die Brille des Mädchens betrachtet der Leser, wie aus dieser Idee ein Albtraum wird. Der Vater ist ein verbitterter Weltverbesserer, der an seinen hehren Idealen zerbricht, die Mutter hat sich tief in sich selbst zurückgezogen. Hirth hat nicht nur einen Roman geschrieben, der aufgrund seiner aktuellen Thematik interessant ist. Weil das Geschehen immer mehr ins Surreale kippt, verdient er das Prädikat „literarisch wertvoll“. Da kommt die Lyrikerin durch, als die die Schriftstellerin begonnen hat.

Sebastian Fasthuber in FALTER 22/2018 vom 01.06.2018 (S. 35)


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