Früher war ich ein richtiger Ficker
Vom Penthouse-Chef zum Vorzeige-Papa

von Kurt Molzer

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Verlag: Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum: 18.02.2011


Rezension aus FALTER 28/2011

Sex kann man auch zum Beruf machen. Kurt Molzer, einst Chefredakteur der deutschen Ausgabe des
Penthouse, erzählt von seinem Büro mit integriertem Schlafzimmer und der Bereitschaft gut gebauter Models, dieses auch nach Dienst mit ihm zu bespielen. Das macht Spaß. Bis sie kommt: die Einzige, die Wahre, die Frau, die mehr ist als nur Ware. Den Plot liefert hier nicht der "delayed fuck", sondern die verzögert ins Leben des 40-Jährigen tretende Romantik. "Meinem bislang begrenzten Blick, der nicht über eine Muschi und zwei Titten hinausging, tat sich ein riesiger, nie geahnter Horizont auf. Ich wollte die ganze Welt umarmen, und das Zentrum dieser Welt war Lily."
Kitsch lässt sich da nicht ganz vermeiden. Zumal Lily auch noch eine Märchenfee ist: mit viel Geld, das sie ins neue Glück investieren kann. Molzer gibt den Traumjob auf und wird hauptberuflicher Ehemann und Vater. Die Trennung vom Machismo gelingt nur teilweise. Der schnoddrige Stil liest sich dennoch unterhaltsam. Wer schon immer wissen wollte, was er bei all dem Sex, den er nicht hatte, verpasst haben könnte, liegt hier auf jeden Fall richtig.

Andreas Kremla in FALTER 28/2011 vom 15.07.2011 (S. 38)


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