Kleine Geschichte des Geldes
Vom Mittelalter bis heute

von Michael North

€ 15,40
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Verlag: C.H.Beck
Format: Taschenbuch
Genre: Sachbücher/Politik, Gesellschaft, Wirtschaft/Geld, Bank, Börse
Umfang: 255 Seiten
Erscheinungsdatum: 16.03.2009

Rezension aus FALTER 43/2009

Dass sich die Welt schon lange ums Geld dreht, wissen wir. Dennoch kann der Historiker Michael North den Leser mit Details überraschen – wie etwa früher alles Monetäre am Material hing: Man konnte nur so viele Münzen prägen, wie es auch Gold und Silber gab; was, wie die derzeitige Wirtschaftskrise zeigt, nicht nur von Nachteil sein muss. Apropos Wirtschaftskrise: Wer glaubt, die Globalisierung sei eine Erfindung des letzten Jahrhunderts, kann über den weltweiten Börsencrash von 1720 nur so staunen. Lebendig wird der historische Spaziergang dort, wo er Überblick verschafft. Dann kann man erkennen, wie verschiedene Geld-Landschaften im Lauf der Jahrhunderte einander ablösen. Zoomt sich North in Details regionaler Entwicklungen, wird die kleine Geldgeschichte schnell zur Kleingeld-Geschichte.
"Die stärkere Kontrolle nationaler Finanzmärkte ist (…) eine unabdingbare Voraussetzung für die Wiederherstellung von Vertrauen und internationaler Stabilität" – als Fazit gesteht sich North eine eigene Meinung zur aktuellen Wirtschaftskrise zu. Die Darstellung der Geldentwicklung vom späten Mittelalter bis dahin beschreibt er ohne Interpretation: als Sammlung interessanter, teils überraschender Fakten, die nüchtern serviert werden.

Andreas Kremla in FALTER 43/2009 vom 23.10.2009 (S. 20)


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