Andalusisches Requiem

von Robert Wilson

Derzeit nicht lieferbar

Verlag: Page & Turner
Erscheinungsdatum: 16.06.2009

Rezension aus FALTER 32/2009

Dies ist der brillante Abschluss der Tet­ralogie um Kommissar Javier Falcón in Sevilla. Das Besondere an diesen Thrillern ist ihre menschliche Tiefe. Falcón dreht beruflich an einem großen Rad: Er muss die Hintermänner eines terroristischen Anschlags finden und legt sich dabei mit der russischen Mafia an, die wirklich vor nichts zurückschreckt. Privat nähert er sich nach einigen Jahren der Trennung wieder der selbstbewussten und verführerischen Consuelo an. Doch ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt, als Consuelos kleiner Sohn entführt wird – und sie dafür den Kommissar verantwortlich macht. Gleichzeitig gerät Falcón über seinen besten Freund in die Intrigen internationaler Geheimdienste und muss wiederholt an dieser Freundschaft zweifeln.
Wilson beschreibt eine Welt voller krimineller Energie und menschlicher Abgründe. Trotz aller dramatischer, manchmal auch blutrünstiger, aber nie aufgesetzt wirkender Zuspitzungen tut er das auf erschreckend realistische Weise. So sieht Polizeiarbeit heute aus. Da können sich alle angeblich hartgesottenen Detektive, die den Großteil der heutigen und vergangenen Kriminalliteratur bevölkern, warm anziehen. Kein Wunder, dass Falcón am Ende seinen Dienst quittiert. Aber bis dahin ist es ein langer und blutiger Weg. Und wir können uns schon auf Wilsons neuen Protagonisten in einer vermutlich neuen Stadt freuen.

Thomas Askan Vierich in FALTER 32/2009 vom 07.08.2009 (S. 16)


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