Frau Sorgedahls schöne weiße Arme

von Lars Gustafsson, Verena Reichel

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Verlag: Hanser
Erscheinungsdatum: 01.03.2009

Rezension aus FALTER 17/2009

Gustafsson, dieser große Erzähler, einst ein messerscharfer Chronist seiner Gegenwart, leidet an Nostalgia. Er taucht in seiner autobiografischen Studie, oberflächlich getarnt als "Roman", tief in seine schwedische Jugendzeit in den 50ern. Beschreibt seitenlang Schneestürme, Wohnungseinrichtungen und Gerüche von Obst. Passieren tut so gut wie nichts. Früher, man ahnt es, früher war alles besser und die Häuser noch aus Holz. Gustafssons Sprache ist elegant wie immer, aber er hat wenig zu sagen und nichts zu erzählen. Stattdessen öffnet er sein Familienpoesiealbum. Und das ist mäßig interessant. 

Thomas Askan Vierich in FALTER 17/2009 vom 24.04.2009 (S. 20)


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