Alles okay

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Kurzbeschreibung des Verlags:

Poetisch und einfühlsam schreibt Nina LaCour über Einsamkeit, Freundschaft und "über eine zerbrechliche, aber zutriefst menschliche Welt" (New York Times).
Ein Roman über das Erwachsenwerden, so berührend und großartig, dass man kaum atmen kann. Eine schmerzlich schöne Darstellung von Trauer und ein Lobgesang auf die Kraft der Wahrheit. Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.

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FALTER-Rezension

Das Mädchen, das ich früher war

Um Verlust und Lüge zu überwinden, braucht man Freunde

Ein junges Mädchen bleibt über Weihnachten alleine im College zurück, während alle anderen nach Hause fahren. Ja, es sei alles okay, versichert sie ihrer besorgten Zimmergenossin beim Abschied. Dass gar nichts in Ordnung ist, merkt man daran, dass ihr, sobald sie die Augen schließt, Erinnerungen kommen, die sie nicht ertragen kann. In drei Tagen soll sie immerhin Besuch bekommen, von ihrer Freundin Mabel. Aber auch das verschafft Marin keine Erleichterung.

In 30 spannenden Kapiteln, die zwischen der Weihnachtszeit im verlassenen und dann tief verschneiten College und dem letzten Sommer im fernen, warmen Kalifornien wechseln, rollt Nina LaCour die Geschichte einer schwierigen Kindheit und Jugend auf, aber besonders des Sommers nach dem letzten Schuljahr, in dem Marin alles verloren zu haben scheint.

Seit dem dritten Lebensjahr ist das Mädchen bei seinem strengen und schrulligen Großvater aufgewachsen, nahe des legendären ­Ocean Beach in San Francisco, in dem ihre Mutter beim Surfen ums Leben kam. Der Vater hatte sich nach der Zeugung aus dem Staub gemacht.

Am Strand kennen alle die Geschichte, stecken Marin Muscheln zu oder erzählen ihr Teile daraus, die sie nicht kennt. Denn von Gramps, ihrem Großvater, erfährt sie nichts über ihre Mutter. Er ist mit Briefeschreiben an eine ferne Freundin beschäftigt, in seinen beiden Zimmern, die Marin noch nie betreten hat.

Zum Glück hat sie Mabel, ihre beste Freundin, und deren Familie, ihre Lieblingsbücher und Freunde. Aber nach den tragischen Ereignissen des Sommers, die sich vor den Lesern erst langsam entrollen, hat Marin auch die letzte Gewissheit eingebüßt: die Sicherheit über Wahrheit und Lüge sowie die Zuversicht, richtige Entscheidungen treffen zu können.

„Was geschehen ist, hat uns gebrochen, obwohl es gar nicht um uns ging“, denkt Marin gegen Ende des Romans nach einer Aussprache mit Mabel. „Mabel ist dieselbe geblieben, während ich erst lernen muss, wer ich bin.“ Ihre Versöhnung macht nicht alles wieder gut, aber, wie schon der Titel sagt: „Alles okay“. Die atemberaubende Geschichte einer schmerzhaften Selbstfindung – ohne Angst vor großen philosophischen Fragen, mit geschliffenen Dialogen und einem poetischen Sinn für Details. Und eine tief im Inneren optimistische Ode an die Freundschaft, ja sogar die Liebe.

Kirstin Breitenfellner in Falter 41/2019 vom 11.10.2019 (S. 31)

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Produktdetails
Mehr Informationen
ISBN 9783446264359
Erscheinungsdatum 19.08.2019
Umfang 208 Seiten
Genre Kinder- und Jugendbücher/Jugendbücher ab 12 Jahre
Format Hardcover
Verlag Hanser, Carl
Empf. Lesealter ab 14 Jahre
Übersetzung Sophie Zeitz
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