Derzeit nicht lieferbar

Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum: 01.01.1999

Rezension aus FALTER 19/1999

Wo harte Drogen in "Trainspotting" mitunter zu gut wegkommen, da zeichnen die 13 in "The Acid House" versammelten und mittlerweile auch verfilmten Kurzgeschichten ein weniger anziehendes Bild: Es ist nicht cool, an der Nadel zu hängen. Auch in seinem zweiten und jetzt erst übersetzten Buch erzählt der Schotte Irvine Welsh von Menschen "die versuchten, irgendwie zurechtzukommen". Aber natürlich scheitern. Einmal mehr überzeugt er durch drastische Bilder (wie wohl jene Szene für den Film adaptiert wurde, in der ein zur Fliege mutierter junger Verlierertyp betrachten muß, wie seine Mutter dem jubilierenden Vater einen Latex-Dildo in den Allerwertesten verpaßt und anschließend ihre Fäkalien kunstvoll in dessen Mund plaziert?) und seine Dialoge, die aus dem schottischen Slang als Mischung aus Hooligan- und Bottropper-Proll-Raver-Slang übersetzt wurden.

(...)

Sebastian Fasthuber in FALTER 19/1999 vom 14.05.1999 (S. 67)


Bitte warten...

Sie haben folgendes Produkt in den Warenkorb gelegt:

{{var product.name}}


weiter einkaufen
zum Warenkorb