Peking-Koma

von Ma Jian

Derzeit nicht lieferbar

Verlag: Rowohlt
Erscheinungsdatum: 18.09.2009

Rezension aus FALTER 42/2009

Die Erkundung eines schwarzen Lochs

China ist groß. Zu groß jedenfalls, um überschaubar zu sein. Was in abgelegenen Winkeln des Landes passiert, ist Jahrzehnte entfernt von Ereignissen in den Großstädten. Mittelalter und Moderne, Staatssozialismus und entfesselter Kapitalismus, Zensur und freier Markt passen bequem nebeneinander. China ist mongolische Steppe und tropische Dschungellandschaft, das tibetische Hochgebirge des Himalaya und die Großstadtwüste Shanghais, die ethnische Unruhe in Urumqi und die westlich orientierte Leuchtturmhaftigkeit Hongkongs. China ist Taiwan, ist Exil, ist Dissidenz und Staatstreue. All das spiegelt sich in der chinesischen Literatur – jedenfalls in den Ausschnitten, die nun zur Frankfurter Buchmesse in deutscher Übersetzung vorliegen.
In den Feuilletons schlägt während der alljährlichen Gastlandauftritte die Stunde der Experten, die dann vorzugsweise die "literarische Topografie" des jeweiligen Landes abschreiten. Im Falle Chinas steht ihnen da eine weite Wanderung bevor. Und doch ergibt das, was der Zufall der Publikationslogik ausbreitet, ein interessantes Bild: Auch wenn sich keine "Topografie" daraus ableiten lässt, so doch eine literarische Chronik des 20. Jahrhunderts.
Die Vergangenheitsbezogenheit der chinesischen Literatur ist auffallend. Schwer zu sagen, ob das eine Flucht vor den heiklen Themen der Gegenwart ist oder aber ein Beharren auf Erinnerung und Geschichte. Vielleicht braucht ein Land, das sich in einem radikalen Umbruch befindet und dabei ausschließlich auf die Zukunft ausgerichtet ist, eine Literatur, die sich als Gedächtnis der Gesellschaft versteht. Nach der Geschichtszertrümmerung der Mao-Ära muss die eigene Herkunft erst wieder entdeckt werden. Doch es ist eine blutige Geschichte, die da zum Vorschein kommt.

1908: Gespießt auf spitze Stangen
Liu Hengs Roman "Bekenntnisse eines Hundertjährigen" spielt in der Endphase der Qing-Dynastie, als das Kaiserreich in Armut, Hunger und Aufständen zugrunde ging. Er spielt am Hof der reichen Familie Cao, Großgrundbesitzer und Unternehmer. Der alte Cao hat Angst vor dem Tod und ernährt sich von allerhand seltsamen Tinkturen aus Krötenhaut, Spinnenbeinen und Zwillingsurin, bis es ihn schließlich nach der Plazenta von der Geburt seines Enkels gelüstet. Seine Gattin zieht sich zu Fastenkuren zurück, die sie an den Rand des Todes bringen. Der älteste Sohn hat zwar mehrere Frauen, doch die gebären nichts als Töchter. So ruht die Hoffnung auf dem jüngeren Sohn, mit dessen Verheiratung das Geschehen einsetzt.
Erzählt wird aus der Perspektive des damals 16-jährigen Dieners "Ohrwaschel". Der klettert nachts über die Hausdächer und späht durch die Luken hinab. Er verliebt sich in die "junge Herrin" und muss beobachten, wie der "junge Herr" auf Abwege gerät und sich als Sprengstoffproduzent und Bombenleger den Aufständischen anschließt. Anstatt auf Zeugung zu sinnen, will er gewürgt und gepeitscht werden. Da ist es nicht verwunderlich, dass ein französischer Gast, gekommen, um Maschinen für eine Streichholzfabrik zu installieren, eine Affäre mit der "jungen Herrin" beginnt. Das tragische Ende ist absehbar: Die Geburt des ersehnten Stammhalters wird zum Debakel, als sich herausstellt, dass der Säugling blaue Augen hat.
Das politische Geschehen bleibt im Hintergrund. Worum es den Aufständischen geht, deren Köpfe auf Stangen gespießt zur Abschreckung in den Dörfern aufgestellt werden, wird nicht erklärt. Doch in der Tragödie des Cao-Clans spiegelt sich der Untergang des Kaiserreiches wider. Liu Heng, der zur "verlorenen Generation" der in der Mao-Ära Aufgewachsenen gehört, erzählt plastisch, sinnenfroh und mitreißend. Seine Erfahrungen als Drehbuchautor – unter anderem für Zhang Yimou – sind auch diesem Roman zugutegekommen. In China wurde aus den "Bekenntnissen eines Hundertjährigen" eine 42-teilige TV-Serie.


1918: Menschenfresser
Es gibt zu denken, dass am Beginn der modernen chinesischen Literatur ein Text steht, der von Menschenfressern handelt. "Das Tagebuch eines Verrückten" von Lu Xun ist ein Dokument des Wahnsinns. Der Tagebuchschreiber wittert überall eine Verschwörung. Wenn die Kinder auf der Straße tuscheln, dann ist er gemeint, denn alle wissen schon, dass er bald gefressen werden soll. Wenn der Arzt ihn untersucht, handelt es sich bestimmt um einen verkleideten Henker, der schon einmal seinen Nährwert prüft. Auch der Bruder, der sich um ihn sorgt, paktiert mit den Kannibalen. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf: Wer die Gesellschaft nach dieser Maxime beurteilt, sollte das eigene Zimmer am besten nicht mehr verlassen.
Lu Xun, geboren 1881 in Shaoxing, war ein Intellektueller von Welt. Er studierte Eisenbahn- und Bergbauwesen, Medizin und schließlich Literatur. Er beherrschte Englisch, Deutsch und Japanisch, übersetzte europäische Literatur, gab Zeitschriften heraus und gehörte zur Bewegung des 4. Mai, die ab 1919 die kulturelle und soziale Erneuerung Chinas und die Unabhängigkeit von den Kolonialmächten anstrebte. 1936 gestorben, wurde er nach Gründung der Volksrepublik zum Nationaldichter erhoben. In Shanghai, seinem letzten Wohnort, befindet sich in einem nach ihm benannten Park seine Grabstätte nebst Museum: eine marmorne Weihestätte. Wie lebendig seine Erzählungen geblieben sind, lässt sich in dem Band "Das trunkene Land" nachlesen – einer Auswahl seiner wichtigsten Texte.

1942: Sengen, metzeln, plündern
Wenn in China von einem Massaker die Rede ist, dann ist nicht etwa das Geschehen auf dem Tian'anmen-Platz 1989 gemeint, sondern die Verbrechen der Japaner während der Besatzungszeit. Der Film "John Rabe", der vor kurzem in den Kinos lief, handelte vom Massaker in Nanjing im Dezember 1937, als in wenigen Wochen über 300.000 Menschen ermordet wurden. Der in Beijing lebende Schriftsteller Li Er erzählt in seinem Roman "Koloratur" eine Geschichte aus dem Jahr 1942: Ge Ren, auserkoren, den Heldentod zu sterben, zieht es vor unterzutauchen und bleibt verschwunden – während die Japaner die Parole der "dreifachen Auslöschung" ausgeben: alles niederbrennen, niedermetzeln, ausplündern. Ist der Verschwundene ein Held oder ein Deserteur? Lebt er, ist er tot?
Drei Zeugen erinnern sich der Ereignisse: Je nach Nähe zu den Kommunisten, Nationalisten oder Japanern ergibt sich eine ganz andere Erzählung. Historische Wahrheit, so die Pointe des 1966 geborenen Autors, gibt es nicht. Es wird verzerrt, beschönigt und umgedeutet, und der Leser muss sich seinen eigenen Reim darauf machen. Im Chinesischen lassen sich Koloraturen übrigens nicht nur singen, sondern auch sprechen und schreiben – das Wort hat nämlich auch die Bedeutung von "etwas schönreden".

1966–1976: Mord und Totschlag
Wer auf drastische Weise erfahren will, was in den Jahren der Kulturrevolution geschah, sollte den Roman "Brüder" von Yu Hua lesen. In China war dieses Buch ein Bestseller mit Millionenauflage und wurde heftig diskutiert. Die schonungslos brutale Darstellung der Gewalt, die Härte und Direktheit der Geschichte schockierten und riefen Widerspruch hervor: So schlimm kann es doch wohl nicht gewesen sein.
Ort der Handlung ist das fiktive Städtchen Liuzhen. Der kleine Glatzkopf-Li und sein Stiefbruder Song Gang müssen miterleben, wie ihr großer, starker, bewunderter Vater, der zunächst zu den Revolutionären gehört, verhaftet wird. Mit spitzer Schandmütze auf dem Kopf und einem Schild um den Hals steht er vor dem Gefängnis und muss die Straße fegen. Schließlich wird er vor dem Bahnhof von einer Gruppe junger Kulturrevolutionäre bestialisch zu Tode geprügelt, während die Menschen, die ihn doch kennen, vorbeigehen und so tun, als würden sie nichts bemerken. Rohheit äußert sich nicht nur in Gewalttätigkeit, sondern ebenso in Unbeteiligtheit, Feigheit und Anpasserei.
Yu Hua schildert die Feigheit und das Duckmäusertum der Menschen, kennt für seine Landsleuten keine Gnade. Das gilt auch für den zweiten, weit schwächeren Teil des Romans, der im ungezügelt kapitalistischen China der Gegenwart spielt. Die beiden einst unzertrennlichen Brüder entzweien sich aus Liebe zu einer Frau. Der eigentlich eher tumbe Glatzkopf Li macht eine erstaunliche Karriere als Müllsammler und Altkleiderverkäufer und wird zum reichsten und wichtigsten Mann der Stadt. Sein Bruder aber, moralisch skrupulös und zögerlich, geht zugrunde.
Das ist als Groteske sehr derb und grob gezeichnet, fast ein bisschen wie im Kasperltheater: ein Gleichnis auf das heutige China, in dem nach der Katastrophe der Kulturrevolution keine Werte mehr übriggeblieben sind, sondern nur noch der Imperativ: Du sollst dich bereichern! Verständlich, dass auch diese Botschaft in China eher zwiespältig aufgenommen wurde.

1983: Frische Plazenta
Roter Staub – das ist der Staub der Landstraßen, der "Staub der Illusionen", vielleicht auch der Staub, der von der kommunistischen Ideologie übrigbleibt. Ma Jian, Schriftsteller, Maler und Fotograf aus Beijing, lebt heute in London. In seinem Heimatland ist er eine Persona non grata, dabei kennt er das Reich der Mitte wie nur wenige sonst. Von 1983 bis 1986 begab er sich dort auf eine große Reise, mit Zug oder Bus, per Anhalter, meistens aber zu Fuß. "China ist ein schwarzes Loch, in das ich eintauchen möchte", notierte er unterwegs. "Ich weiß nicht, wohin ich gehe. Ich weiß nur, dass ich wegmusste. Alles, was ich war, trage ich bei mir, alles, was ich sein werde, wartet auf der Straße vor mir. Ich will im Gehen denken, auf der Flucht leben. Nie wieder kann ich mein Leben in einem einzigen Raum verbringen, das halte ich nicht aus."
Das Leben war im Beijing der 80er-Jahre von beklemmender Enge. Sechs Jahre nach Maos Tod begann die sogenannte "Kampagne gegen geistige Verschmutzung", gegen "Rowdytum" und sexuelle Libertinage. Das gesellschaftliche Klima erinnerte an die DDR unter Ulbricht, in der es ähnlich spießbürgerlich zuging. Wer sich auf der Straße küsste, konnte verhaftet werden. Bei nächtlichen Partys musste man jederzeit fürchten, dass die Polizei die Wohnung stürmte. Ma Jian war schon deshalb verdächtig, weil er Aktfotos machte. Sein Reisebericht zeichnet sich dadurch aus, dass er nie die Fassung verliert. "Gefahr ist nicht aufregend", sagt er, "sie beweist nur die eigene Unfähigkeit." Ob er Urin trinkt, um in der Wüste zu überleben, Brot stiehlt, weil er kein Geld mehr hat, oder bei einem Bauern an der Grenze zu Vietnam eine Decke bekommt, die noch aus dem Koreakrieg stammt und an der "Körpergerüche aus 30 Jahren haften" – Ma Jian nimmt die Dinge und die Situationen stoisch zur Kenntnis.
Ma Jian berichtet von einer "Himmelsbestattung" in Tibet, wo die Toten zerlegt und den Geiern zum Fraß vorgeworfen werden. Er besucht eine Leprastation und eine trostlose Klinik, in der jeweils zwei Frauen in einem Bett liegen, weil es an Platz mangelt. Auf archaische Weise werden Abtreibungen vorgenommen, während im selben Bett geboren wird. Ma Jian beschließt die Szenerie mit dem Hinweis darauf, dass der Arzt "seine Klöße heute Abend mit frischer Plazenta füllen wird". Das würde auch dem alten Cao schmecken.

1989: Mit Kopfschuss im Koma
Nach seiner dreijährigen Wanderschaft wurde Ma Jian in Beijing nicht wieder heimisch. Er ging ins freiwillige Exil nach Hongkong, kehrte aber im April 1989 noch einmal zurück, angezogen von den demonstrierenden Studenten, die sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens versammelten. Ma Jian war zehn Jahre älter und gehörte deshalb nicht dazu. Doch er verfolgte das Geschehen mit Anteilnahme und Sympathie. In dem Roman "Peking Koma" erfindet er sich mit Dai Wei einen Helden, der zur Bewegung gehört. Doch der liegt zehn Jahre danach im Koma; er wurde bei der Erstürmung des Platzes von einer Kugel in den Kopf getroffen.
Die Mutter, einst treue Kommunistin, nun skeptische Bürgerin, pflegt aufopferungsvoll den verdorrenden Leib des Sohns, ohne zu ahnen, dass dessen Geist wachgeblieben ist. Dai Wei registriert, was um ihn herum geschieht, und reflektiert unentwegt seine eigene Geschichte. Symbolisch verstanden ist sein Koma ein überdeutliches Bild für den Zustand der Demokratie. Ma Jian hat sich vorgenommen, "den Menschen ihr Recht auf ihre Erinnerungen zurückzugeben", ist es doch in China nach wie vor tabu, über die Ereignisse des Jahres 1989 zu sprechen. Deshalb tut er es breiter und ausführlicher, als es dem Roman guttut.
Das Freiheitsstreben war für die Studenten auch ein Kampf um sexuelle Libertinage, und Sexualität spielt auch in den Erinnerungen Dai Weis eine große Rolle. Was auf dem Platz des Himmlischen Friedens geschah, war eben auch ein nachgeholtes Woodstock: Sex & Drugs & Rock 'n' Roll.
Spannender aber als die breit ausgemalte Geschichte der Studentenbewegung ist jene Erzählebene des Romans, die sich dem gegenwärtigen China widmet. In ihr schildert der Autor, wie die ehemaligen Freunde hilflos vor dem lebenden Leichnam sitzen oder wie die Mutter, die erfolglos verschiedene Therapien erprobt hat, aus der Not heraus gezwungen ist, Organe des komatösen Sohns zu verkaufen.
Dai Weis Vater, ein "Rechtsabweichler", der unter Mao in einem Straflager arbeiten musste, berichtete einst davon, dass zum Tode verurteilten Gefangenen bei der Hinrichtung Organe entnommen wurden. So schließt sich der Kreis. Die Studenten sind die Erben der "verlorenen Generation". Und die Menschenfresser Lu Xuns, die gibt es wirklich.

China heute: Blut und Sex zu kaufen
"Der Traum meines Großvaters" ist das, was man eine "wahre" Geschichte nennt. In den 90er-Jahren folgten die Bewohner eines Dorfs in der Provinz Henan dem Aufruf der Regierung, Blut zu spenden, um damit ihren Teil zum Wohl des Landes und einer glücklicheren Zukunft beizutragen. Dabei wurden sie mit dem Aids-Virus infiziert, einer Krankheit, von der sie nichts wussten und die sie bloß "das Fieber" nannten. Tausende von Menschen starben. Der Fall wurde offiziell vertuscht; Aids sollte es in China nicht geben.
Yan Lianke, der 1958 in der Provinz Henan geboren wurde, hat den Vorfall in einem Roman verarbeitet, der kurz nach der Veröffentlichung im Jahr 2007 verboten wurde. Ein zwölfjähriger toter Junge erscheint seinem Großvater im Traum und erzählt ihm vom sterbenden Dorf, vom Zusammenhalt der Menschen, aber auch davon, wie in der rückständigen Welt der Bauern jeder versucht, sich auf Kosten der anderen einen Vorteil zu verschaffen. Am Ende sind die Sargverkäufer die letzten Profiteure.
Dass alles zu Geld wird, dass auch Sex und Liebe käuflich sind, davon erzählt Zhu Wen in seinen Geschichten aus dem modernen China, die endlich einmal nicht in einem Dorf, sondern in der Großstadt spielen. In der Titelgeschichte geht es um einen glücklosen Schriftsteller, der am Älterwerden leidet. Er bekommt Besuch von seinem Vater und möchte dem alten Herrn zu ein paar schönen Erlebnissen verhelfen – käuflicher Sex inklusive. Eine halbe Stunde kostet – wie er lakonisch feststellt – so viel, wie er als Schreiber in einem Monat verdient. Da ist es günstiger, wenn er dem Vater die eigene Freundin anbietet.
Als Zhu Wens Geschichten Mitte der 90er-Jahre in verschiedenen Zeitschriften erschienen, wurden sie als "schamlose Hooligan-Literatur" beschimpft. Doch die radikale Individualisierung in einer Gesellschaft voller Glückssucher, wie Zhu Wen sie beschreibt, geht auch auf die Niederschlagung der Demokratiebewegung von 1989 zurück. Für die jungen Leute, die danach erwachsen wurden, gab es keinen politischen Horizont mehr.

Jörg Magenau in FALTER 42/2009 vom 16.10.2009 (S. 4)

Weiters in dieser Rezension besprochen:

Brüder (Yu Hua, Ulrich Kautz)
Das trunkene Land (Lu Xun)
Bekenntnisse eines Hundertjährigen (Liu Heng, Ingrid Müller, Zhang Rui)
Der Traum meines Großvaters (Yan Lianke, Ulrich Kautz)
Koloratur (Er Li, Thekla Chabbi)
Red Dust (Ma Jian, Barbara Heller)
I love Dollars und andere Geschichten aus China (Zhu Wen, Frank Meinshausen, Frank Meinshausen)

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