Die Pest

von Albert Camus

€ 10,30
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Übersetzung: Uli Aumüller
Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
Format: Taschenbuch
Genre: Belletristik/Hauptwerk vor 1945
Umfang: 352 Seiten
Erscheinungsdatum: 01.06.1998

Rezension aus FALTER 19/2009

Die Hysterie der Epidemie

Die "seltsamen Ereignisse" im algerischen Oran nehmen ihren Ausgang mit toten Ratten. Am Ende hat die von der Außenwelt abgeschnittene Stadt tausende Todesopfer zu beklagen. Auf den 350 Seiten dazwischen lässt Albert Camus virtuos die Pest wüten. Der Erzähler und Arzt Bernard ­Rieux unternimmt als moderner Sisyphos eine Irrfahrt durch die Epidemie, auf der Suche nach dem Grund für die Auswahl der Opfer. Die Krankheit dient als Chiffre für den Nationalsozialismus. Die Ohnmacht gegenüber dem Bösen und die Suche nach dessen Ursachen bleibt jedoch zeitlos. Es sind Endzeitszenarien wie diese, die der aktuellen Medienhysterie um die Schweinegrippe unausgesprochen zugrunde liegen.

Stefan Apfl in FALTER 19/2009 vom 08.05.2009 (S. 17)


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