TeleVisionen

von Stefan Münker, Alexander Roesler

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Vorwort: Alexander Roesler
Vorwort: Stefan Münker
Verlag: Suhrkamp
Format: Taschenbuch
Genre: Medien, Kommunikation/Kommunikationswissenschaft
Umfang: 240 Seiten
Erscheinungsdatum: 22.02.1999

Rund um den Globus herrscht der Fernsehalltag. Das Fernsehen ist auf dem Weg in ein Zeitalter der digitalen Technologien gleichwohl noch das zentrale Medium unserer Gesellschaft. Und doch steht es nicht zuletzt wegen der Entwicklung im Bereich der sogenannten neuen Medien auf dem Prüfstand. Die Erfolgsgeschichte des Fernsehens ist beispiellos, doch seine beste Zeit, so vermuten einige, ist vorbei. Vor allem die Zunahme der Programme hat die Fernsehgemeinde fragmentiert. Die Flimmerkiste, um die sich die Zuschauer einst wie eine große Familie scharten, sendet heute ihre Botschaften an ein in viele Zielgruppen zersplittertes Publikum. Das muß dem Medium nicht schaden, bedeutet jedoch, daß seine Funktion sich wandelt. Gerade deswegen gilt es, kritisch zu fragen, was das Medium Fernsehen leistet, wie es funktioniert, was es mit uns macht – und was wir mit ihm. Am Ende des Jahrhunderts, dessen Geschichte zugleich die des Fernsehens war, stehen allzu euphorische Erwartungen, die einst das noch junge Medium hervorgerufen hat, ebenso zur Revision wie die skeptischen Unkenrufe jener, die im Fernsehen nie etwas anderes sahen als ein Mittel zur Verdummung der Zuschauer.
Der vorliegende Band versammelt zwölf Texte von Autoren, die aus unterschiedlichen Perspektiven den gegenwärtigen Stand des Fernsehens reflektieren, seine Geschichten untersuchen, Visionen der zukünftigen Entwicklung hinterfragen und das Verhältnis des Mediums zu anderen Medien sowie zu seinen Zuschauern analysieren. Stefan Münker ist Kulturredakteur beim Fernsehen und Dozent am Institut für Medienwissenschaften der Universität Basel. Alexander Roesler arbeitet als Wissenschaftslektor in Frankfurt am Main. Alexander Roesler arbeitet als Wissenschaftslektor in Frankfurt am Main. Stefan Münker ist Kulturredakteur beim Fernsehen und Dozent am Institut für Medienwissenschaften der Universität Basel.

Rezension aus FALTER 10/1999

Warum ist der Fernsehschirm viereckig? Wo doch Fernrohre, mit denen das Fern-Sehen begann, ein rundes Bild geben? Was haben die Bedingungen gesellschaftlicher Kommunikation mit Soap-Operas zu tun? Ist der Fernseher näher an Kunst und Kultur, wenn er ein- oder wenn er ausgeschaltet ist? Und was hat Gartenarbeit mit Fernsehen gemein? Wenn Sie zu diesen und zahlreichen weiteren intelligenten Fragen intelligente Antworten erhoffen, liegen Sie bei einem neuen Sammelband richtig, der soeben in der edition suhrkamp erschienen ist. Die Herausgeber Stefan Münker und Alexander Roesler, philosophisch gebildet und im Kulturbetrieb verankert, haben Aufsätze von Medienspezialisten wie Alexander Kluge, Siegfried Zielinski, aber auch Helmut Thoma versammelt.

in FALTER 10/1999 vom 12.03.1999 (S. 20)


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