Können Tiere denken?
Ein Beitrag zur Tierphilosophie

von Reinhard Brandt

€ 10,30
Lieferung in 2-7 Werktagen

Verlag: Suhrkamp
Format: Taschenbuch
Genre: Philosophie/20., 21. Jahrhundert
Umfang: 159 Seiten
Erscheinungsdatum: 23.02.2009


Rezension aus FALTER 22/2010

Der erste Satz legt sich fest: Mit "Denken" ist die "Fähigkeit, Urteile zu bilden" gemeint. Damit könnte das Buch enden, denn das zu Beweisende wird durch diese norma­ti­ve Definition vorentschieden. Aber: Wenn Tieren ­abstrahierendes "Urteils"-Vermögen abgeht, ­bedeutet das keineswegs, dass Tiere zu keinem "Denken" im Sinne komplexer Entscheidungsfindung oder situativer Abwägung fähig sind. Brandt teilt viele Vorurteile seiner Zunft, dennoch ist sein Buch lesenswert und eröffnet neue Aspekte – etwa zur These, das Urteilen sei bei den Urmenschen aus Akten des Zeigens hervorgegangen.

Sebastian Kiefer in FALTER 22/2010 vom 04.06.2010 (S. 21)


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